Stolz präsentierte die Feuerwehr Neuengrün ihr neues Fahrzeug. Nach einem Gottesdienst segnete Pfarrer Jan Poja das Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF). Er meinte, die Wehr gehe alle an, denn sie sei für alle da. Die Aufgaben auch der kleinen Wehren seien heute wesentlich umfangreicher, als "nur" für Feuerschutz zu sorgen.

Vorsitzender Stefan Schütz freute sich über "das neue Prachtstück" seiner Wehr. Nach 33 Jahren sei es einfach an der Zeit gewesen, das alte Fahrzeug auszumustern, um den Aufgaben ordentlich gerecht zu werden. Die Wehrmänner zeigten ein hohes ehrenamtliches Engagement, versicherte Schütz. Für sie stehe stets der Dienst am Nächsten im Vordergrund. Er sei deshalb vor allem dem Bürgermeister mit dem Stadtrat für die Ersatzbeschaffung dankbar.

Beim Umbau angepackt

Mit Zweitem Kommandanten Daniel Hoch und Gerätewart Marcel Gresner haben sich zwei Mitglieder beim Umbau der Ausrüstung besonders verdient gemacht. Der Zusammenhalt der Wehren im Stadtgebiet spiegelt sich aber auch in der Tatsache wider, dass alle Feuerwehren mit einer Abordnung an der Segnung teilnahmen. Bürgermeister Jens Korn (CSU) meinte, dass die Notwendigkeit der Beschaffung erkannt worden sei. Im Einvernehmen mit allen Wehren im Stadtbereich sei diese Entscheidung getroffen worden. Nach und nach würden die Wehren mit entsprechenden Fahrzeugen und Gerätschaften ausrüsten. Als nächstes stehe für die Wehr in der Stadt Wallenfels der lange diskutierte Neubau eines Feuerwehrgerätehauses an, welches rund 2,5 Millionen Euro kosten werde. Mit der Anschaffung des TSF bekenne sich die Stadt auch zu den kleinen Ortsfeuerwehren.

Landrat Klaus Löffler (CSU) hob die Gemeinsamkeit und das Ehrenamt hervor. In Wallenfels werde mit Weitblick gehandelt; mit einem entsprechenden Fahrzeugkonzept habe die Stadt die Weichen schon vor längerer Zeit richtig gestellt.

Kreisbrandrat Joachim Ranzenberger sagte, dass die Neuengrüner Wehr stolz auf ihren Dienst am Nächsten sein könne und ihre Aufgaben im guten Miteinander erfülle. Bevor die Teilnehmer der Segnung zum gemütlichen Teil ins Jugendheim marschierten, stellte Kommandant Stefan Gareis die technischen Änderungen des Fahrzeugs den Wehrmännern und Gästen vor. Demnach ist der Mercedes-Benz Sprinter nach dem neuesten Stand der Technik ausgerüstet. Der Umbau der Gerätschaften vom alten ins neue Fahrzeug wurde in Eigenregie durch die Wehrmänner durchgeführt.