von unserem Redaktionsmitglied 
Andreas Oswald

Forchheim — Jeder Selbständige weiß es: Man ist selbst und ständig gefordert - auch darin, seine Beschäftigten ordnungsgemäß zur Sozialversicherung anzumelden und die anfallenden Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeiträge an die zuständige Beitragsstelle abzuführen. Genau dies hatte der Betreiber einer Forchheimer Eventagentur mit Security-Service unterlassen.
Dafür bekam er nach zwei Verhandlungsrunden jetzt von Amtsrichterin Silke Schneider die Rechnung: ein Jahr Freiheitsstrafe - mildernd zur Bewährung auf drei Jahre ausgesetzt. Bis zu diesem Urteil bedurfte es langer Ermittlungen. Denn die Tatvorwürfe gehen auf die Jahre 2007 bis 20010 zurück, in denen der Eventmanager jene Mitarbeiter beschäftigte, die später zu einer Konkurrenzfirma gingen und mit ihren Aussagen nun den alten Chef belasteten.