Bei der Verwaltungsgemeinschaft Aurachtal gab es einen Wechsel des Vorsitzes. Der Oberreichenbacher erste Bürgermeister Klaus Hacker beantragte die Entlassung aus dem Amt als Gemeinschaftsvorsitzender. Hacker führte als Begründung der vorzeitigen Amtsniederlegung das Zusammenwirken verschiedener Gründe an. So sei die Grenze der zumutbaren Belastung durch das Zusammentreffen mehrerer Ehrenämter, die alle gewissenhaft auszuüben sind, erreicht.
Da der Aurachtaler erste Bürgermeister Klaus Schumann, mit dem er hervorragend zusammen arbeitete als hauptamtlicher Vertreter ständig vor Ort sei, würde er das Amt gerne ihm übergeben. "Für das Amt des stellvertretenden Gemeinschaftsvorsitzenden stehe ich jedoch gerne zur Verfügung", erklärte Hacker und bedankte sich bei seinem Amtskollegen für die gute Zusammenarbeit und auch dafür, dass ihm Klaus Schumann in den letzten drei Jahren eine Reihe von Aufgaben abgenommen habe.
Die Gemeinschaftsversammlung erkannte die aufgeführten Gründe zur vorzeitigen Amtsniederlegung an. Hauptamtsleiterin Nicole Urbanski erklärte, dass nur ein erster Bürgermeister zum Gemeinschaftsvorsitzenden gewählt werden könne und damit nur Schumann in Frage komme. Auch ein Rotationsprinzip, wie von Johannes Kress (FWG) vorgeschlagen, sie nicht zulässig. Unter Urbanskis Leitung wurde die geheime Wahl durchgeführt, die einstimmig Schumann als neuen Vorsitzenden und Hacker als dessen Stellvertreter bestätigte.


Neues Raumkonzept

Bevor Klaus Hacker den Vorsitz abgab, unterrichtete er das Gremium noch über das geplante Raumkonzept im Verwaltungsgebäude. Um die Effektivität der Verwaltung noch mehr zu stärken, werden einige Mitarbeiter innerhalb des Gebäudes umziehen und sich neu einrichten sowie ein Bürgerbüro eingerichtet werden. "Es wird aber nicht in den Bestand des Gebäudes eingegriffen. Es werden nur notwendige Renovierungen durchgeführt", erklärte Klaus Hacker. Auch aufgrund des Zugangs und der Treppen und Absätze im Erdgeschoss soll mit Fachleuten eine Lösung zur Barrierrefreiheit gefunden werden.