Die AOK-Direktion Bayreuth-Kulmbach unterstützt Grundschulen mit einem speziellen Präventionsangebot. So dürfen 32 Kinder der beiden ersten Klassen der Grundschule Neuenmarkt-Wirsberg und 17 Erstklässler der Oberen Schule Kulmbach sowie erstmals 15 Kinder der ersten Klasse der Theodor-Heublein-Grundschule Melkendorf am Programm "Klasse 2000" teilnehmen.

Mit der "Klasse 2000"-Patenschaft bietet die AOK-Direktion Bayreuth-Kulmbach den Jungen und Mädchen ein umfassendes Präventionsangebot. "Ziel ist es, Grund-schulkindern zu vermitteln, wie wichtig es ist, auf die eigene Gesundheit zu achten", erklärt Margot Schmitt, Koordinatorin für Gesundheitsförderung an Schulen bei der AOK-Direktion. Zu den Themen gehören gesundes Essen und Trinken, Bewegung und Entspannen, aber auch das Lösen von Problemen und Konflikten. Die Förderung richtet sich an Schulen mit einem hohen Anteil sozial benachteiligter Kinder.

"Klasse 2000" ist das bundesweit größte Programm zur Gesundheitsförderung in der Grundschule. "Die AOK Bayern hat in diesem Schuljahr bayernweit 510 neue Patenschaften übernommen", erläutert die Gesundheitsexpertin. Insgesamt fördert die AOK Bayern aktuell über 1800 Klassen mit rund 39 000 Kindern und ist damit größter Einzelpate im Freistaat. Das Programm ist auf vier Jahre ausgelegt. Mit dem Patenschafts-Beitrag werden der Einsatz eines Gesundheitsexperten, die Unterrichtsmaterialien sowie die Organisation des Programms finanziert.

Pädadogisch wertvoll

"Wir haben uns beworben, weil wir das Programm bereits kennen und als sehr gut umsetzbar und pädagogisch wertvoll einstufen. Es ergänzt Unterrichtsinhalte sinnvoll und greift Interessens-, aber auch Problemfelder auf, die in heutiger Zeit den Schulalltag mit prägen", sagt Claudia Schmidt, Schulleiterin der Grundschule Melkendorf. ­Und Eva Maria Sachs, Lehrkraft der Grund- und Mittelschule Neuenmarkt-Wirsberg, ergänzt: "Unsere Schule hat sich für das Programm beworben, weil wir in den letzten Jahren schon gute Erfahrungen damit gemacht haben. Die Inhalte beziehen sich auf Ziele des Lehrplans und sind ansprechend aufbereitet. Der Einsatz von externen Fachleuten macht das Projekt für die Kinder spannend. Sie sollen lernen, was sie selbst tun können, um gesund zu bleiben und sich wohl zu fühlen."

Nur gute Erfahrungen hat bislang auch Daniela Naujoks, Rektorin an der Oberen Schule in Kulmbach gemacht."Unsere Schule macht bereits seit einigen Jahren mit. Uns überzeugt der ganzheitliche Ansatz, der wichtige Themenbereiche miteinander in Verbindung bringt", sagt sie. Die Kinder erlernten so wichtige Kernkompetenzen und würden in ihrer Persönlichkeitsentwicklung begleitet und gestärkt. Die Ansätze von "Klasse 2000" seien sehr nachhaltig, "da sie vom Schulalltag ausgehend in den Alltag der Kinder und Familien wirken".

"Wir engagieren uns bereits seit Jahren für die gesunde Entwicklung von Kindern und Jugendlichen", betont Margot Schmitt. Gerade die frühzeitige gesundheitliche Aufklärung in Grundschulen sei ein wichtiger Schritt zur Entwicklung von Gesundheitskompetenz im Kindesalter.

Weitere Informationen gibt es unter www.klasse2000.de. red