Zwei Fahrzeuge mit der neuesten Technik stehen ab sofort den Schülern des Staatlichen Beruflichen Schulzentrum Haßfurt, besser bekannt als Heinrich-Thein-Schule, zur Verfügung. An jeweils einem neuen BMW M135i und einem Audi A8 können die rund 230 Auszubildenden im Kfz-Handwerk nun praktisch üben.

"Beide Autos setzen Maßstäbe, auch an unserer Schule", sagte Schulleiterin Heidrun Görtler bei der Übergabe am Montag im kleinen Kreis. Die modernen Autos seien ein Schritt in die richtige Richtung und schließen mit ihrer Ausstattung eine Lücke.

Beliebtester Männerberuf

Kfz-Mechatroniker ist immer noch der beliebteste Beruf für junge Männer, aber es gebe auch junge Frauen in dieser Männerdömäne, die hervorragende Ergebnisse erzielen, so Görtler. Die Heinrich-Thein-Berufsschule ist auch Sprengelschule im nordbayerischen Raum für das Karriereprogramm "Abi und Auto".

Ein besonderer Dank galt dem Engagement der Kfz-Abteilung unter Leiter Torsten Frenz sowie der Firma BMW, vertreten durch Vertriebsmanager Holger Fey und Evelyne Eck vom Autohaus Kühnl und Eck in Haßfurt und der Firma Audi, die durch Mitinhaber Rudolf Hart und Serviceberater Rudolf Schmitt vom Autohaus Gelder & Sorg in Haßfurt repräsentiert wurde. Die beiden bayerischen Autohersteller überließen der Berufsschule die beiden Autos in Luxusausstattung kostenlos beziehungsweise sehr kostengünstig.

Als keine Selbstverständlichkeit bezeichnete Landrat Wilhelm Schneider (CSU), dass auch Landkreise in der Fläche mit solchen Geschenken bedacht werden: "Schließlich liegt der Landkreis Haßberge nicht in der unmittelbaren Nähe von München und Ingolstadt". Dem technischen Wandel Rechnung zu tragen, sei eine große Herausforderung für die Schule, die damit in der Kfz-Abteilung gemeistert wurde. Schneider betonte, dass es ungemein wichtig sei, dass das Staatliche Berufliche Schulzentrum Haßfurt immer auf dem neuesten Stand der Technik sei und die Auszubildenden die Unterschiede zwischen einem Fahrzeug mit Elektroantrieb, Hybridantrieb oder Verbrennungsmotor kennenlernen und im Unterricht erproben könnten.

Der Landkreis als Sachaufwandsträger finanzierte die Anschaffung des Audi zum symbolischen Preis von 9000 Euro sowie eine Schulung für eines der neuen Fahrzeuge.

Außerdem werden die Kosten für weiteres benötigtes Diagnose-, Mess- und Spezialwerkzeug für beide Fahrzeuge übernommen.