Immer wieder hatte es am Bahnübergang Wiesenthau gekracht. Autofahrer übersahen das rote Blinklicht, das seit 1957 vor einem herannahenden Zug warnte. Mit katastrophalen Folgen. Damit ist nun Schluss. Der Bahnübergang bei Kilometer 6,085 auf der Bahnstrecke Forchheim - Ebermannstadt wurde komplett erneuert. Jetzt sichert zusätzlich zu dem Dauer-Rotlicht über dem Andreaskreuz eine Halbschranke den Übergang. Ebenfalls neu ist ein akustisches Signal, das die Fußgänger vor dem Betreten der Gleise warnt. Für die Maßnahme musste der Kabeltiefbau im Bereich des Bahnüberganges und innerhalb der Einschaltstrecke ebenfalls erneuert werden. Ein Kabeltrog entlang der Strecke mit rund 850

Meter Kabel wurden neu verlegt. Im Kreuzungsbereich wurden 90 Meter an Kabelsträngen

verlegt. Mit zwei Abbiegespuren

Die Straßen- und Gleisquerungen wurden erneuert, neue Fundamente für insgesamt vier Lichtzeichenanlagen gesetzt.

Auch für die beiden Schrankenantriebe waren neue Fundamente notwendig. Ebenfalls neu ist das Technik-Häuschen, die Schaltzentrale der neuen Anlage. Schließlich wurden die Schleppkurven und Verkehrsinseln der neuen Situation angepasst. So gibt es nun für die Autofahrer aus Richtung Wiesenthau und Kirchehrenbach eine

separate Spur für die Linksabbieger in Richtung Gosberg und

die Rechtsabbieger in Richtung

Reuth. In die neue Technik wurden 715 000 Euro investiert. JH