Im März 2020 musste die Tafel Burgkunstadt wegen des Coronavirus mehrere Wochen komplett schließen. "Damals hofften alle, dass durch diesen Lockdown die Pandemie nachhaltig bekämpft werden kann, wir wurden alle eines Besseren belehrt", berichtet Herbert Mayer, Vorsitzender der Tafel Burgkunstadt. Die Pandemie wirkt sich nach wie vor auf die Arbeit der Tafeln aus. Voraussetzung für die Wiederöffnung im April 2020 waren Plexiglasscheiben in der Ausgabestelle und eine räumliche Vergrößerung, die dank der Unterstützung durch die Stadt Burgkunstadt problemlos im Erdgeschoss in der Stadthalle möglich war.

Seitdem wurden die Hygienestandards in der Tafel Burgkunstadt kontinuierlich weiter ausgebaut. Jedem Kunden, der die Stadthalle betritt, werden zunächst die Hände desinfiziert, bevor er seinen Einkauf beginnt. Alle Kunden und Mitarbeiter tragen FFP2- oder KN95-Masken, und es ist sichergestellt, dass Kunden nicht in Kontakt mit den Lebensmitteln der Ausgabe kommen.

"Wir sind froh, dass wir in unserem Bemühen, auch in Pandemiezeiten die Tafel geöffnet zu halten, von so vielen Spendern unterstützt werden", zeigt sich Herbert Mayer dankbar.

Von der Koinor-Müller-Stiftung erhielt die Tafel eine äußerst großzügige FFP2-Masken-Spende von 1600 Stück und auch der Lions-Club Lichtenfels spendete 600 FFP2-Masken.

Großzügige Unterstützung

Das Wirtschaftsforum Obermain ermöglichte mit einer Geldspende in Höhe von 1000 Euro den Ankauf eines Raumluftreinigers. Weil die Inzidenzen im Landkreis immer noch hoch sind und ständig steigen, beschloss der Tafelvorstand kürzlich, Schnelltests für die ehrenamtlichen Helfer zu kaufen. Robert König, Inhaber der Stadt-Apotheke Burgkunstadt, spendete die erste Lieferung mit einem Gesamtwert von 150 Euro. "Damit kann der Hygiene- und Sicherheitsstandard in der Tafel Burgkunstadt nochmal verbessert und optimiert werden", sagte Herbert Mayer bei der Einweisung der Helfer in den Schnelltest. Ingrid Kohles