Die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Schließungen von Geschäften, Gastronomie und kulturellen Einrichtungen birgt auch in Erlangen für Einzelhandel, Gastronomie, Unternehmen und Kulturwirtschaft enorme wirtschaftliche Herausforderungen. Wichtige Informationen zu Hilfen für Unternehmen hat die Stadt im Internet unter www.erlangen.de/wirtschaft zusammengestellt.

Bereits jetzt ist absehbar, dass zahlreiche Arbeitnehmer auf soziale Hilfen angewiesen sein werden, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung. Schon zu Beginn der Krise hatte sich Oberbürgermeister Florian Janik (SPD) für ein vereinfachtes und schnelles Antragsverfahren für existenzsichernde Leistungen ausgesprochen. Wie das Sozialreferat der Stadt informiert, wurde dies nun auch von der Bundesregierung sehr schnell beschlossen. So soll Menschen, die durch die Corona-Pandemie ohne Einkommen dastehen, einfacher und schneller zu Arbeitslosengeld 2 (ALG 2) verholfen werden. Die vereinfachten Verfahren, wie ohne Vermögensprüfung oder Prüfung der Wohnkosten, gelten zunächst für Anträge, die bis zum 30. Juni dieses Jahres gestellt werden.

Gleichzeitig gilt für bisherige Leistungsbezieher von ALG 2, dass derzeit Leistungen für einen Bewilligungsabschnitt weiter gewährt werden, ohne dass dafür ein Antrag gestellt werden muss. Änderungen in den Verhältnissen während des Leistungsbezugs müssen aber natürlich mitgeteilt werden, so die Pressemitteilung. Für Zeiträume ab dem 1. September gilt wieder das bisherige Verfahren, es muss also ein Antrag auf Weiterbewilligung gestellt werden. red