Der Obst- und Gartenbauverein Burgkunstadt hat mit den jüngsten Neuanschaffungen das Arbeiten in der vereinseigenen Kelteranlage erheblich vereinfacht. Das demonstrierten Kelterwart Georg Petterich und seine Helfer bei einem Ortstermin anschaulich.
Der Verein hat eine Edelstahl-Waschanlage für das Obst gekauft. An den SB-Waschbehälter ist eine senkrechte Förderschnecke angebaut, über die das gewaschene Keltergut in die darüber befindliche Rätzmühle befördert wird.
In der Rätzmühle, vereinfacht oft Muser genannt, wird das Obst durch Messer zerkleinert und über eine Dosiereinrichtung in die Packpresse abgegeben. "Das erleichtert uns die Arbeit sehr", erläuterte Vorsitzender Heinz Petterich. "Bisher musste das angelieferte Obst gewaschen, aus der Wanne in den externen Muser und danach als Obstmus zur Presse befördert werden."
Mit der modernisierten Anlage sparen die Helfer in der Obstkelter am städtischen Bauhof jetzt einige Arbeitsschritte ein und müssen nicht mehr so schwer heben. Denn ein Keltertag, der früh um 8 Uhr beginnt und abends gegen 18 Uhr oder noch später endet, ist an sich schon kräftezehrend.
Mit dieser Neuanschaffung hat die Vereinsführung gut für die kommenden Obstjahre vorgesorgt. koh