Auch dieses Jahr konnten bei den Sammelstellen der Johanniter von Flensburg bis Lindau Pakete für den Johanniter-Weihnachtstrucker abgegeben werden. Alleine in Oberfranken wurden rund 1400 Pakete an den Sammelstellen abgegeben. Neu war, dass Pakete auch virtuell gepackt werden konnten.

Ulrich Kraus, Projektleiter der Johanniter-Weihnachtstrucker, verkündete nun einen Zwischenstand: "Es ist fantastisch, und ich bin schon ein bisschen sprachlos: 42 800 Päckchen wurden an den Sammelstellen abgegeben und virtuell wurden 7500 Pakete gespendet!" Ein Teil der Pakete wurde Kraus zufolge bereits auf Lkws verladen und über Speditionen in die Zielländer gebracht.

Da alle Zielländer als Corona-Risikogebiete durch das Robert-Koch-Institut gelistet sind, fahren in diesem Jahr keine ehrenamtlichen Helfer durch die Johanniter. Stattdessen unterstützen Speditionen die Aktion und bringen die Pakete zu den Menschen, die bereits sehnsüchtig auf die Hilfe warten. Vor Ort nehmen die langjährigen Partner die Pakete von den Speditionen in Empfang. Sie verteilen sie direkt an die bedürftigen Menschen. Über 2000 Pakete wurden auch an Projekte in Deutschland verteilt, die hier Menschen unterstützen, deren Situation durch die Coronavirus-Pandemie noch schwerer geworden ist.

Zielländer sind neben Deutschland in diesem Jahr Albanien, Rumänien, Bosnien, Bulgarien und die Ukraine. Die Päckchen beinhalten Lebensmittel und Hygieneartikel und wurden nach einer Packliste zusammengestellt. Weitere Informationen zur Aktion sowie zu Spendenmöglichkeiten finden sich unter www.johanniter.de/weihnachtstrucker. red