klaus schmitt

Der Kreis Haßberge hat seinen ehemaligen Landrat Rudolf Handwerker (CSU) zum Altlandrat ernannt. Der Kreistag Haßberge hat in der gestrigen Sitzung den Ehrentitel an den verdienten Kommunalpolitiker verliehen, der von 1990 bis 2014 an der Spitze des Kreises stand. Sein Nachfolger Wilhelm Schneider (CSU) hielt die Laudatio auf den 72-jährigen Handwerker, der in der Geschichte des 1972 gegründeten Kreises Haßberge erst der zweite Landrat war (nach Walter Keller, 1972 bis 1990).
Zum 1. Mai 2014 sei eine Ära zu Ende gegangen: "Die Ära unseres Landrates Rudi Handwerker, der unseren Landkreis Haßberge während seiner 24-jährigen Amtszeit gestaltet und geprägt hat", sagte Schneider vor dem Kreistag, der im Landratsamt in Haßfurt tagte.
Wilhelm Schneider listete die Leistungen, Errungenschaften sowie Verdienste seines Vorgängers auf, der vor seiner Zeit als Landrat bereits zwölf Jahre als Bürgermeister in Haßfurt wirkte. Eine solch lange Zeit an der Spitze großer Gebietskörperschaften sei selten "und wird in Zukunft kaum mehr zu erreichen sein. Du bist das herausragende Beispiel für einen kommunalpolitischen Werdegang in unserer Region", so Schneider. "Vieles, was in diesem Landkreis in den 24 Jahren geschehen ist, was entstanden ist, Sichtbares und Unsichtbares, trägt deinen Namen", lobte Schneider.