Der Rotary-Club Kronach spendet eine hohe vierstellige Geldsumme an den Caritasverband für den Landkreis Kronach. Damit will man nachhaltig Hilfsbedürftigen im Landkreis Kronach helfen. In einem Pressegespräch weisen Präsidentin Anne Spörl, die Weihnachtsmarkt-Organisatorin und Verantwortliche für Öffentlichkeitsarbeit Christina-Anne Bijok und Vorstandsmitglied Regionaldekan Thomas Teuchgräber auf die Wichtigkeit nachhaltiger Hilfe für Bedürftige im Landkreis Kronach hin. Daher habe man sich im Vorstand des 46 Mitglieder zählenden Rotary-Clubs Kronach entschieden, den Erlös aus dem Weihnachtsmarkt 2016 an den Caritasverband für den Landkreis Kronach zu spenden. Hier sieht man nachhaltige Hilfe, weil die Caritas auch Beratung für Betroffene anbiete.


"Konfession spielt kein Rolle"

Wie Irene Piontek (Allgemeine soziale Beratung Caritasverband für den Landkreis Kronach) informierte, setze die Beratung für Betroffene auf Hilfe durch Selbsthilfe, was nichts anderes heißt, als dass man gleichzeitig zu einer finanziellen Hilfe sinnvolle Beratung für Problemlösungen für die in finanzielle Notlage gekommenen Familien oder Personen anbiete, und dies selbstverständlich kostenfrei. Dabei spiele weder Konfession noch Religion eine Rolle und man müsse auch kein Caritas-Mitglied sein, um Hilfe zu erlangen. Die Präsidentin des Rotary-Clubs hob das ehrenamtliche Engagement der Rotarier hervor. Vom Kind über Eltern bis zu Senioren würden in der Weihnachtszeit an allen Wochenenden am Verkaufsstand alle mithelfen, um Liköre und Glühwein für einen guten Zweck zu verkaufen. Die Glühweine und Liköre des Rotary-Clubs sind weithin bekannt und so kommen sogar Stammkunden aus Lichtenfels und Kulmbach auf einen guten Schluck und ein kleines Gespräch vorbei. Der Weihnachtsmarkt-Verkaufsstand hat sich schon seit 15 Jahren etabliert - er wurde im vergangenen Jahr in guter Zusammenarbeit mit dem Verein Kronach erleben e.V. an den vier Adventswochenenden durchgeführt. "Dieses Jahr hatten wir das beste Ergebnis in den vergangenen 15 Jahren, wobei sich wohl auch die größere Anzahl an Öffnungstagen ausgewirkt haben dürfte", so Stadtpfarrer Teuchgräber. Einen Teil zum guten Ergebnis trug aber auch die Ü40-Party bei, ergänzte Christina Bijok. Präsidentin Anne Spörl verwies darauf, dass der Rotary-Club eine Non-Profit-Organisation sei. Ziele seien neben den humanitären Diensten der Einsatz für Frieden und Völkerverständigung sowie die Dienstbereitschaft im täglichen Leben. eh