Nicht schlecht gestaunt und wohl auch ein wenig besorgt waren Ebracher Bürger, als am vergangenen Donnerstagmorgen gegen 9.30 Uhr ein Rettungshubschrauber über ihren Ort flog und über dem umliegenden Wald kreiste. Was war da passiert?

Als Übungsobjekt für die Höhenretter der Berufsfeuerwehr Würzburg in neuer Kooperation mit der Bundeswehr bot der Turm des Baumwipfelpfad Steigerwald ideale Bedingungen, wie die Bayerischen Staatsforsten berichten. Frühnebel versperrte dann kurzzeitig die Sicht auf den Busparkplatz am Baumwipfelpfad Steigerwald, weshalb der erste Anflug das Können der Piloten gleich forderte. Aus Sicherheitsgründen musste der Pfad trotz des traumhaften Herbstwetters bis 14 Uhr geschlossen bleiben. Nur die elf Höhenretter der Berufsfeuerwehr Würzburg hatten an diesem Morgen den Turm als ihren Arbeitsplatz. Geübt haben hier beide Seiten. Die Feuerwehr das Retten in der Höhe mit Ausfliegen verletzter in einem speziellen Rettungssack und die Piloten zeigten ihr Können im zügigen aber ruhigen Anflug des Unfallortes. Schwer beeindruckt und froh zeigten sich die Mitarbeiter des Teams Baumwipfelpfad, dass auch in einer Notsituation eines Besuchers oder Mitarbeiters auf dem Turm die Rettungskette reibungslos funktioniert.

"Sehr erfolgreich und effektiv", war die Meinung von Andreas Baumann nach Abschluss der Übung. Der Übungsleiter der Berufsfeuerwehr Würzburg, der sich den Schauplatz ausgesucht hatte und gemeinsam mit den Bayerischen Staatsforsten beziehungsweise dem Team des Baumwipfelpfad alles organisiert hatte. "Wir kommen gerne wieder!" red