Karl-Heinz Hofmann

Eine neue Lagerhalle der Firma Reinhardt in Gundelsdorf, Erweiterung und Büroräume der Firma Heinz Weber in der Bamberger Straße und Schaffung von 90 Parkplätzen in der Industriestraße in Kronach, sowie die Nutzungsänderung eines im Ensemblebereich der Oberen Stadt befindlichen Gebäudes in der Amtsgerichtsstraße waren wesentliche Tagesordnungspunkte der jüngsten Sitzung am Donnerstag des Bau-, Stadtentwicklungs- und Wirtschaftsausschusses der Stadt Kronach. Diesen Vorhaben standen die Ratsmitglieder, wie auch Bürgermeister Wolfgang Beiergrößlein (FW), als auch Stadtplaner Daniel Gerber positiv gegenüber. Besonders erfreut zeigte man sich über die Standorttreue, sowohl der Firma Heinz Weber Maschinenfabrik, als auch der Firma Reinhardt Gundelsdorf.
Seit mehr als 40 Jahren fertigt die Firma Reinhardt mit bestem Know-how qualitativ hochwertige Drehteile für verschiedene Branchen. Im August 2014 brannte der Fertigungsbereich komplett nieder und wurde anschließend unter großem Aufwand neu aufgebaut. Seit August 2015 wird am alten Standort in Gundelsdorf in neuer Halle wieder produziert. Auf Kundenwunsch will man zukünftig die Fertigteile getrennt einlagern und daher eine Lagerhalle für Fertigteile mit 15 Meter Länge, sechs Meter Breite und 4,60 Meter Höhe am Betriebsgelände errichten. Mit der Auflage, dauerhafte Begrünungselemente zur Straßenseite hin zu errichten, wurde das gemeindliche Einvernehmen einstimmig erteilt.


Ablöse von zwei Stellplätzen nötig

Auch für die 90 Betriebsparkplätze der Firma Weber in der Industriestraße wurden Begrünungsmaßnahmen angeregt und Einvernehmen erteilt. Die Räte erteilten dem Umbau und Erweiterung, mit Einbau von Büros mit Nebenräumen, der Firma Weber in der Bamberger Straße das Einvernehmen und zeigten sich erfreut über die positive Entwicklung der genannten Firmen im Stadtbereich.
Für ein leer stehendes Gebäude in der Amtsgerichtsstraße zeigt sich eine Perspektive und neue Nutzung. In der Amtsgerichtsstraße 4, vormals Metzgerei Welscher, sollen im Erdgeschoss sieben Wohnungen entstehen. Weil die Ablöse von zwei Stellplätzen nötig ist, machte Tino Vetter (FW) den Einwand, dass in der Oberen Stadt viel Parkplätze vorhanden seien, allerdings nicht unmittelbar vor der Haustüre wie in Neubauwohngebieten.