Dank großzügiger Spenden ist die Grundschule Burghaig seit kurzem im Besitz einer Treppenraupe. Sie ermöglicht es einem Zweitklässler, mit seinem Rollstuhl die Treppen im Schulhaus problemlos zu überwinden, um in sein Klassenzimmer zu gelangen. Wie Oberbürgermeister Ingo Lehmann (SPD) bei der offiziellen Vorstellung betonte, könne der Schüler jetzt auch am Fachunterricht zum Beispiel im Werkraum teilnehmen. Die Raupe wird von Christina Heisinger, der Schulbegleiterin des Jungen, bedient.

Sollte er einmal die Schule verlassen, ist das mobile Gerät jederzeit an anderen Schulen einsetzbar, da es für alle Kinderrollstühle geeignet ist.

Schulleiterin Stephanie Rohde hatte sich an die Schulverwaltung gewandt, die die Anschaffung schnell und unkompliziert ermöglichte. Die Stadt holte entsprechende Kostenangebote ein, der Auftrag ging an das Unternehmen Kohnhäuser aus Bayreuth für rund 8000 Euro.

Spender will unbekannt bleiben

Wie der OB erwähnte, habe die Stadt keine Eigenmittel aufbringen müssen. "Wir haben eine größere Spende erhalten, die nicht projektgebunden in dem Bereich Erziehung und Bildung eingesetzt werden sollte. Der Spender möchte jedoch nicht genannt werden. Wir freuen uns, dass dem Jungen wesentlich geholfen werden konnte."

Der Rollstuhl wird auf der Treppenraupe fest eingehakt, elektrisch angetriebene, geriffelte Bänder ziehen das Gerät dann Stufe für Stufe hoch oder hinunter. Schulleiterin Stephanie Rohde ist begeistert: "Selbst die steile Treppe zum Werkraum kann damit mühelos bewältigt werden." Rei.