Feuerwehren aus Adelsdorf und Hemhofen sowie der ASB bewältigten einen fingierten Einsatz in Heppstädt.
An einem lauen Sommerabend kurz nach 20 Uhr riefen die Sirenen die Feuerwehren aus Neuhaus, Adelsdorf, Aisch und Hemhofen/Zeckern sowie den ASB Erlangen nach Heppstädt. Natürlich war allerorts die Neugierde groß und man rätselte, was passiert sein könnte.
Patrick Sorger, Zweiter Kommandant der Neuhauser Wehr, war Einsatzleiter einer groß angelegten Rettungsübung. Bei einer riesigen Explosion im Keller des Gemeinschaftshauses am Campingplatz Heppstädt wurden drei Personen schwer und zwei Personen mittelschwer verletzt. Außerdem gab es zwei Tote zu beklagen, so das Szenario. Die Einsatzstelle und was genau passieren würde,war den einzelnen Feuerwehren nicht bekannt.
"Die Übung lief außerordentlich gut koordiniert und reibungslos ab", resümiert Sorger in einem Pressebericht. Jeder Handgriff der Retter saß.
Ein nasser Bürgermeister
Eine ungewollte Taufe gab es zur Erheiterung der Rothelme: Adelsdorfs Bürgermeister Karsten Fischkal (FW) war ebenfalls vor Ort. Eine Schlauchkupplung hatte sich gelöst und er bekam den Strahl aus einem B-Schlauch voll ab. "Das ist mir in meiner 30-jährigen Laufbahn im Rettungsdienst, wo ich selbst bei dieser Art von Einsätzen sehr häufig war, noch nicht passiert", konstatierte er lachend. red