Erich Popp stand über 30 Jahre an der Spitze des Vereins "Freunde und Förderer der Himmelkroner Heime" und hat in dieser Zeit Unglaubliches bewegt. Den Vorsitz hatte der 82-Jährige schon 2018 an Pia Aßmann abgegeben. Jetzt reichte er auch den Stab als Vorsitzender der von ihm geschaffenen Stiftung "Himmelkroner Heime" weiter.

Erich Popp erinnerte an die Gründung des Fördervereins 1988. Gemeinsam hätten es sich Angehörige und Betreuer der Bewohner zur Aufgabe gemacht, Maßnahmen zu fördern, die für die Einrichtung sonst nicht finanzierbar wären. So könnten Bewohner an Freizeiten teilnehmen. Unterstützt werde auch die Anschaffung von Therapiegeräten oder von Lernmaterial.

Zunächst war Popp im Heimbeirat vertreten, dann kam er auf die Idee, eine Stiftung zu gründen. Förderverein und Stiftung finanzierten die Errichtung von Spiel- und Sportanlagen oder die Anschaffung von Fahrzeugen oder Geräten für Pflege und Therapie. Popps Devise lautete immer: "Am Geld soll's nicht liegen!"

Die Leiter der Einrichtungen der Diakonie Neuendettelsau in Himmelkron dankten Popp für seinen unermüdlichen Einsatz zum Wohl der Menschen mit Behinderung. Walter Herrmann rückt in den Stiftungsvorstand nach. Werner Reißaus