29 Bäume mit alten Obstsorten stehen auf der Streuobstanlage oberhalb des Friedhofs in Kleinweisach. Die historischen Apfel- und Birnensorten dienen der Arterhaltung, insbesondere durch die Gewinnung von Edelreisern. Angelegt wurde die Streuobstwiese vom Obst- und Gartenbauverein Kleinweisach mit dem Landratsamt.

Neben dem Insektenhotel soll auf der Obstanlage bald ein Pavillon entstehen. Der Obst- und Gartenbauverein möchte dort "naturgemäß arbeiten und basteln". Der Vorstand richtet dabei den Fokus vor allem auf den Kleinweisacher Nachwuchs.

Vorsitzende Käthe Billner und ihr Vorstandsteam hatten daher bei der Marktgemeinde Vestenbergsgreuth um einen Zuschuss für den geschätzt 12 000 Euro teuren Holzpavillon nachgesucht. Fünf mal vier Meter groß soll er werden, überdacht und an zwei Seiten geschlossen. "Allein können wir das nicht stemmen", sagt Billner. Die Vorsitzende hofft jedoch auf die Eigenleistung der Mitglieder und den Kreisjugendring. Die Marktgemeinderäte bewilligten ein Drittel der Kosten, also 4000 Euro, als Investitionszuschuss.

Natur genießen

"Wenn alles klappt, soll der Pavillon in der ersten Jahreshälfte 2021 errichtet werden", sagt Billner. Seit Mitte der 1980er Jahre leitet sie den Verein, der aktuell etwa 140 Mitglieder zählt. In der von einigen Müttern organisierten Jugendgruppe treffen sich rund 20 Kinder und Jugendliche etwa alle zwei Monate. Dass diese Jugendarbeit auch in Zukunft weitergeht, ist Billner ein Herzensanliegen. Der Pavillon sei eine gute Ausgangsposition, um Kindern und Jugendlichen die Natur nahezubringen.

"Einfach draußen zu sein, den Jahreszeiten entsprechend in der Natur zu arbeiten und mit Naturmaterialien zu basteln", sei das angestrebte Ziel. see