von unserem Mitarbeiter Franz Galster

Forchheim — Gläubige aus dem gesamten Pfarreienverbund Forchheim-Ost fanden sich mit politischen Ehrengästen in der Pfarrkirche St. Johannis Bosco ein. Am Tag, da die Pfarrei St. Johannes Bosco ihre Kirchweih feiert, hatten die Pfarrgemeinderatsvorsitzenden der Kirchengemeinden St. Johannis Bosco, St. Johannes der Täufer Reuth und St. Anna zur offiziellen Einführung der neuen Pfarrer, Pater Heinz Weierstraß und Pater Richard Brütting vom Orden der Salesianer, in das Gotteshaus eingeladen.
Die Einführung selbst nahm Regionaldekan Msgr. Georg Holzschuh vor. Er hatte von Erzbischof Ludwig Schick den Auftrag erhalten, die Ernennung offiziell vorzunehmen. "Ich bin bereit", versprachen die beiden Seelsorger laut und deutlich vor der ganzen Gemeinde. Demnach wird Weier straß die Pfarreien verantwortlich übernehmen. Ihn unterstützt Pater Richard Brütting. "Man könnte sagen, das ist so etwas wie der Erste und der Zweite Bürgermeister einer Gemeinde, einer muss halt den Hut aufhaben", sagte er salopp und hatte die Heiterkeit auf seiner Seite. Viele Glaubensbrüder und Freunde begrüßte Holzschuh ebenso wie Bürgermeister Franz Streit (CSU) und Landrat Hermann Ulm (CSU). Die neuen Seelsorger zeigten sich beeindruckt vom Empfang und der Hilfsbereitschaft. Freunde hätten ihm gesagt, wenn er dort Urlaub machen kann, dann gehe doch hin, um dort zu wirken, fügte Weierstraß in seinem Grußwort mit leichtem rheinländischem Akzent hinzu. "Mögen sie sich angenommen fühlen...", lautete ein Grußwort. Weier straß zelebrierte den Festgottesdienst. Anschließend begrüßte Pfarrerin Ute von Seggern die neuen Seelsorger seitens der evangelischen Nachbargemeinde St. Johannis. Sie wünschte für den Neuanfang Gottes reichen Segen. Sie selbst sei auch neu, aber vor 20 Jahren schon einmal hier gewesen.


Großer Wirkungskreis

Bürgermeister Streit verwies in seiner Willkommensbotschaft für die Stadt Forchheim auf den großen und wichtigen Wirkungskreis der neuen Seelsorger. Drei Kindergärten, zwei städtische Grundschulen, drei Senioreneinrichtungen und nicht zuletzt "unser Klinikum" fänden sich in ihren Pfarreien, in ihrem Weinberg. Dazu gehören drei Pfarreien in drei Lagen wie am Südwesthang St. Anna, am Südhang St. Johannes Bosco und am Südosthang Johannes der Täufer. Dazu stünden hoch qualifizierte Mitarbeiter aus den Pfarrgemeinden zur Seite, nicht nur als "Erntehelfer", sondern über das ganze Jahr. "Als Sie bei mir vor einigen Wochen im Landratsamt vorbeischauten, hatte ich sofort den positiven Eindruck, hier kommt ein Mann, der sich auf seine Arbeit freut", sagte Landrat Ulm in seinem Grußwort an Weierstraß gewandt und schloss Pater Brütting mit ein. Die drei Pfarrgemeinderatvorsitzenden Maria Oswald, Martina Börner und Nicole Schmittlutz hießen die beiden Patres willkommen.
Sie übergaben einen großen Laib Brot als Symbol für Christus und Salz als Sinnbild von Reichtum und Schutz gegen Verfall.