Im ersten Fall kaufte ein 48-Jähriger einen Router für 100 Euro über Ebay-Kleinanzeigen. Nachdem der Käufer den Betrag über PayPal versendet hatte, erhielt er vom Verkäufer eine falsche Sendungsnummer. Der Router ist bislang nicht beim Käufer angekommen, und der Verkäufer meldet sich auch nicht mehr.

Unbekannte haben in einem weiteren Fall auf den Namen einer 28-jährigen Frau aus dem Landkreis mehrere Bestellungen über Amazon getätigt. Die Frau fiel aus allen Wolken, als sich ein Inkasso-Unternehmen bei ihr meldete und unberechtigt einen Betrag von über 120 Euro forderte.

Im dritten Fall glaubte ein 36-Jähriger, dass er bei einem seriösen Unternehmen in Borken Waren im Wert von 267 Euro bestellt hatte. Das Geld, das er per Vorkasse zahlte, landete aber auf einem niederländischen Konto. Misstrauisch geworden, fand der Mann heraus, dass er wohl Opfer eines "Fakeshops" geworden ist. Die Ermittlungen in allen Fällen wurden aufgenommen. pol