Zapfendorf — "Als ich letztes Mal zum Jüngling kam, saß der Stefan alleine da." So begrüßte Zapfendorfs Zweiter Bürgermeister Siegfried Bauer die Teilnehmer der Jahreshauptversammlung des Ortskulturrings, zu der - im zweiten Versuch - über 30 Personen in die Gastwirtschaft gekommen waren. Durchgängig wurde die Meinung vertreten: Zapfendorf befindet sich in einer Krise - und nun müssen alle erst recht zusammenhalten.
"Wir müssen was machen, damit Zapfendorf nicht nur Negativwerbung bekommt", meinte etwa Stefan Kabitz, der eigentlich als OKR-Vorsitzender nicht mehr antreten wollte. Schwer enttäuscht habe ihn die OKR-Versammlung am 31. Oktober, zu der, trotz Einladung, nicht ein einziger Vereinsvertreter aus dem Ort gekommen war.
Sowohl er als auch sein Stellvertreter hätten sich damals entschlossen, nicht mehr weiterzumachen. Nun stelle sich die Situation aber anders dar.