Die überzeugten Anhänger des Vatertags, der gänzlich ohne die Beteiligung von Frauen abgehen muss, gibt es immer noch. Zahlreiche Gruppen waren in der Region unterwegs.

Extra für diesen Tag haben Max Wagner, Christian Haas, Bernd Kräck und Maximilian Bitter ein Gefährt erbaut und mit einem Schild mit der Aufschrift "Atzenplatz 1" versehen. Auf dem Vehikel kann das Equipment für rund 30 Leute mitgeführt werden, unter anderem ein Stromgenerator, der wichtig für die Musikanlage und die Beleuchtung ist. Außerdem eine Shisha-Pfeife und natürlich die nötigen Getränke, zum Beispiel von der Brauerei Krug. Eine Dachkonstruktion mit Überstand sorgt dafür, dass auch bei feuchtem Wetter der Ausflug stattfinden kann. Das war an diesem Vatertag aber nicht nötig, und so schützte das Dach vor der Sonne. Schon das dritte Jahr ist das Gefährt im Einsatz. Der Ausflug steht unter dem Motto "Wennsd vull bisd, gehsd ham!"

Eine weitere Gruppe machte schon die erste Rast beim ersten Lindla in der Bamberger Straße. "Wir laufen über Beutelsdorf zur ,Blauen Traube‘ in Haundorf und planen das Ende auf der Niederndorfer Kerwa", meinten sie nur. Für sie ist die "Blaue Traube" in Haundorf ohnehin "Das Mekka von Herzogenaurach".

Auch auf ihrem Gefährt wurden unterschiedliche Biersorten mitgeführt. Denn niemand sollte an diesem Tag Durst leiden müssen. Hoffentlich kam ihnen auf dem Weg da nichts dazwischen. maw