Der Energiewandel weg von Atomkraft und Kohle und hin zu erneuerbaren Energien ist in Deutschland seit Jahren ein heißes Thema.

Seinen eigenen Beitrag zur Energiewende hat der 18-jährige Christian Ohlhäußer vom Franz-Ludwig-Gymnasium in Bamberg geleistet. Er hat für seine Teilnahme an "Jugend forscht" untersucht, wie sich die Effizienz von Solarzellen weiter steigern lässt.

Ein Mückenproblem scheint es dagegen im letzten Sommer an der Steigerwaldschule Staatliche Realschule Ebrach gegeben zu haben. Ardita Dvorani, Melissa Knaub und Ronja Mandel, Schülerinnen der 8. Klasse, haben sich intensiv mit natürlichen Fliegenabwehrmitteln beschäftigt und können am Wettbewerbstag darüber berichten, welche Mittel am besten gegen die Plagegeister helfen.

Ein heißes Thema aller Eltern ist die übermäßige Handynutzung der Kinder. Auch in der Familie der elfjährigen Emma Kaiser scheint das ein Thema zu sein. Die Schülerin vom Ehrenbürg-Gymnasium in Forchheim hat sich in ihrer Freizeit mit den Auswirkungen von Handynutzung auf die Noten und die Schlafqualität beschäftigt und Interessantes dabei herausgefunden.

Die beiden Wettbewerbstage des 18. Regionalwettbewerbs "Jugend forscht" Oberfranken versprechen auch in diesem Jahr wieder extrem spannend zu werden, versprechen die Organisatoren in einer Pressemitteilung.

Das seien nur drei Beispiele der vielen hervorragenden Erfindungen, Untersuchungen und Forschungsergebnisse, die von den oberfränkischen Schülern am Donnerstag, 21., und Freitag, 22. Februar , in der Hochschule Hof einer kompetenten Jury und einem interessierten Publikum vorgestellt werden.

Frank Ebert, Geschäftsführer von Oberfranken Offensiv, der mit seinem Team den Regionalwettbewerb organisiert, ist "überwältigt von der Vielfalt der Projekte". Auch wenn die Teilnehmerzahl im Vergleich zum letzten Jahr leicht abgenommen habe, sei er stolz darauf, dass in Oberfranken in diesem Jahr wieder einer der größten Wettbewerbe in Bayern stattfinde.

Dieser große Regionalwettbewerb wird erneut von den drei Patenunternehmen, der Firma Brose Fahrzeugteile GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Coburg; den oberfränkischen Sparkassen und der KSB SE & Co. KGaA in Pegnitz ermöglicht, die "Jugend forscht" in Oberfranken, so die Pressemitteilung weiter, "großzügig finanziell unterstützen".

Insgesamt 111 junge Forscher aus der Region Bamberg-Forchheim haben ihre Projekte eingereicht, die sie alleine, in Zweier- oder Dreiergruppen bearbeitet haben. Sie stellen damit mehr als die Hälfte der Teilnehmer des gesamten Wettbewerbs.

Die fleißigsten Forscher

Am stärksten vertreten ist dabei das Ehrenbürg-Gymnasium Forchheim mit zwölf Projekten und 18 Teilnehmern vor dem Franz-Ludwig-Gymnasium Bamberg mit elf Projekten und elf Teilnehmern sowie der Steigerwaldschule Staatliche Realschule Ebrach mit acht Projekten und 21 Teilnehmern.

Alle Interessierten können sich die Stände der jungen Forscher beim Regionalentscheid am 21. und 22. Februar jeweils von 15 bis 17 Uhr in der Hochschule Hof, Gebäude B, ansehen. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. red