Kathrin Kupka-Hahn

Die Ortsgruppe Wollbach des Bayerischen Bauernverbandes hat einen neuen Obmann. Sebastian Schneider wurde in der Versammlung am 9. Mai gewählt. Der 43-Jährige löst Karl Schneider ab, der 25 Jahre ehrenamtlich als Ortsobmann in Wollbach tätig war. Wie andere Vereine war auch der Bauernverband durch die Pandemie eingeschränkt. Bei der Wahl bestätigten die Anwesenden Sigrid Rottenberger für weitere fünf Jahre im Amt als Ortsbäuerin, ebenso ihre Stellvertreterin Monika Schneider.

Vieles bewegt

In den Tätigkeitsbericht des scheidenden Ortsobmanns Karl Schneider fielen Demos gegen den geplanten Nationalpark oder der "Kindertag auf dem Bauernhof" sowie Bürgerinformations-Veranstaltungen oder Tagungen. Schneider hatte den Vorsitz seinerzeit von Otmar Kirchner übernommen und wurde während seiner gesamten Amtszeit von Benno Kessler als Stellvertreter unterstützt. Dieser nutzte die Gelegenheit und stellte in der Versammlung sein Amt ebenfalls zur Verfügung. Schließlich sei er bereits seit 35 Jahren in dieser Funktion tätig und sehe nun die Zeit für einen jüngeren Amtsinhaber gekommen.

Kurzerhand erklärte sich Thomas Rottenberger bereit, den neuen Ortsobmann Sebastian Schneider als Stellvertreter zu unterstützen. Die Versammlung bestätigte diesen Entschluss und vollendete somit den Generationenwechsel an der Spitze der Wollbacher Ortsgruppe. Komplettiert wird das Führungsteam von den beiden Beisitzern Michael Markart und Kurt Kirchner, die ebenfalls einstimmig gewählt wurden.

Bürgermeister Daniel Wehner nutzte sein Grußwort dazu, um das Engagement von Benno Kessler und Karl Schneider zu würdigen. "Vielen Dank für die langen Jahre. Ihr habt eure Gemeinde sehr gut vertreten", sagte er.

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