Neustart mit alten Bekannten

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Erfahrung und Kontinuität im Vorstand, frischer Wind auf dem Platz - das ist die Mischung, mit der der TSV Vestenbergsgreuth seine Zukunft erfolgreich gestalten will. Nachdem die Fußballer des TSV in ...

Erfahrung und Kontinuität im Vorstand, frischer Wind auf dem Platz - das ist die Mischung, mit der der TSV Vestenbergsgreuth seine Zukunft erfolgreich gestalten will. Nachdem die Fußballer des TSV in der vergangenen Spielzeit zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte einen Abstieg verkraften mussten, scheint der Neustart in der A-Klasse bisher gut zu funktionieren, wie Abteilungsleiter Andreas Freymann in der Jahreshauptversammlung berichtete. Die Mannschaft, in der zahlreiche junge Spieler ihre erste reguläre Saison im Erwachsenenbereich erleben, belegt zur Winterpause den sechsten Platz und hat die Spitzengruppe der Tabelle noch in Sicht. Gleichwohl seien weder der direkte Wiederaufstieg noch der Relegationsplatz das Ziel, so Freymann, sondern das Formen und Zusammenwachsen einer neuen Mannschaft, in die die Nachwuchskräfte langsam integriert werden.

Zehn Jahre werden voll

Während auf dem Platz und im sportlichen Bereich der zurückgekehrte Spielertrainer Christian Nagengast die Fäden zieht, kümmert sich um die Rahmenbedingungen der bewährte Vorstand mit Robert Hermann an der Spitze. Ihm blieb quasi keine andere Wahl, als sich noch einmal selbiger zu stellen, nachdem ihn sein Vorgänger, Bürgermeister Helmut Lottes (CSU/UB), daran erinnert hatte, dass beim TSV Vestenbergsgreuth bisher jeder Vorsitzende mindestens zehn Jahre im Amt war. Für die nächsten zwei Jahre wurde Hermann einstimmig im Amt bestätigt und wird somit "seine" zehn Jahre vollmachen, deutete aber zumindest an, dass er danach gerne einem anderen Vorsitzenden Gelegenheit geben würde, eine neue Zehn-Jahres-Periode zu beginnen. Hermann zur Seite stehen die stellvertretenden Vorsitzenden Helmut Lottes und Adolf Wedel, Kassier Robert Appold und Schriftführer Paul Frömel, die alle ebenfalls schon seit vielen Jahren dem TSV-Vorstand angehören.

Werben um den Nachwuchs

Das Führungsteam ist zuständig für 329 Mitglieder, die beim TSV nicht nur Fußball spielen, sondern auch Tennis oder Gymnastik ausüben. Wie Gerald Kind berichtete, hat alleine die Tennisabteilung 87 Mitglieder, von denen einige in der Damenmannschaft oder bei den Herren 40 und Herren 50 (beides in einer Spielgemeinschaft mit Uehlfeld) an den Medenspielen teilnehmen. Um Nachwuchs zu gewinnen, werde unter anderem ein regelmäßiges Schnuppertraining durchgeführt, aus dem auch immer wieder Trainingsgruppen entstehen.

Eine Mannschaft ist im Tennis im Juniorenbereich nicht gemeldet, anders als im Fußball, wo der TSV wie viele andere Vereine auch immer mehr auf Spielgemeinschaften setzen muss. In der A-Jugend gibt es eine SG mit Uehlfeld und Dachsbach-Birnbaum, in der C-und in der G-Jugend mit dem FC Frimmersdorf, in der E- und in der F-Jugend mit dem FC Frimmersdorf und dem TSV Lonnerstadt.

Man müsse gerade bei den Kooperationen für alles offen sein, stellte der Vorsitzende fest, um das Sportangebot in der Gemeinde für Kinder und Jugendliche, aber auch für Erwachsene möglichst lange aufrechterhalten zu können. Hoffnung für die Zukunft mache unter anderem der gute Besuch der Jahreshauptversammlung, zu der auch die erste Mannschaft nahezu komplett erschienen war, aber auch die derzeit im Bau befindliche Mehrzweckhalle in Vestenbergsgreuth, die natürlich auch der TSV gerne nutzen will. red