Ebermannstadt — Feierlich eingeweiht wurde am Samstag das Zentrenmanagement "Isek". Die zentrale Koordinierungsstelle der Stadtentwicklung ist der zentrale Ort für die Arbeit der Beratungsfirma Cima. Sie wird die bereits erarbeiteten Maßnahmen zur Weiterentwicklung und Stärkung der Innenstadt umsetzen. Die Cimaverfügt ab sofort über ein Büro in der Innenstadt, das an mehreren Tagen pro Woche geöffnet ist. Das im Juli 2016 verabschiedete Integrierte Stadtentwicklungskonzept (Isek) bildet, so betonte Bürgermeisterin Christiane Meyer, die Grundlage für das Bund-Länder-Programm "Städtebaulicher Denkmalschutz", an dem sich auch Ebermannstadt beteiligt. Meyer verwies in diesem Zusammenhang auf den bundesweit stattfindenden Tag der Städtebau-Förderung, an dem sich die Bürger am Samstag bei Stadtrundgängen über Baustellen und Planungen informieren konnten.
Im Mittelpunkt stehe bei Isek Bürger, so Meyer. Hauptziel des Zentrenmanagements sei es, die geplanten (insgesamt über 100 ) Projekte mit den Bürgern umzusetzen. Das Büro sei auch deshalb direkt in der Innenstadt angesiedelt, um Bürgernähe sowie eine gute Erreichbarkeit zu gewährleisten. Landrat Hermann Ulm (CSU) zeigte sich begeistert von der großen Zahl der zur Eröffnung erschienenen Gäste. Dies belege "das außerordentliche Interesse an der praktischen Umsetzung kommunalpolitischer Projekte". Vor allem im Hinblick auf die demografische Entwicklung in den ländlichen Gebieten sei es unabdingbar, Rahmenbedingungen und Perspektiven für eine die Lebensqualität in der Region förderliche Entwicklung zu schaffen. Dazu zählt nicht nur die Bereitstellung der grundlegenden Infrastruktur wie der Kanalisierung und der Ausbau der Verkehrswege, sondern eben auch die Förderung weiterer "Wohlfühl"-Faktoren, die das Leben in der Fränkischen Schweiz lohnenswert erscheinen lassen.
Der Projektleiter der CIMA, Roland Wölfel, stellte sein Team vor und verwies auf die Förderangebote, die offeriert würden. "Die Türen stehen nicht nur für öffentliche Akteure, sondern auch für Privatinitiativen offen", betonte Wölfel. Es seien sowohl Hilfen zur sofortigen Unterstützung als auch für langfristige Maßnahmen geplant.