Immer mehr Menschen möchten sich nach ihrem Tod verbrennen und in einer Urne bestatten lassen. Dieser Forderung trägt die Stadt Königsberg Rechnung. So wurde im Friedhof eine Stele errichtet, um die kreisförmig Urnenbestattungen möglich sind. Zudem ist eine weitere Fläche für solche Bestattungen vorgesehen. Der Name des oder der Verstorbenen wird hier auf einer Platte festgehalten. Auch der Wunsch nach anonymen Bestattungen nimmt zu. Deshalb wird in naher Zukunft im hinteren, östlichen Teil des alten Friedhofs eine Stätte geschaffen, an der Urnenbeisetzungen anonym oder mit einem kleinen Hinweisschild an einem Baum erfolgen. Bürgermeister Claus Bittenbrünn und Pfarrer Peter Hohlweg verschafften sich vor einigen Tagen einen Überblick über die neuen Anlagen. Dahingehend muss die Friedhofsatzung geändert werden. Das geschieht in der Sitzung des Stadtrates im September. sn