Die Gemeinde spielt mit dem Gedanken, im Pfarrgarten ein Gebäude mit Pfarrsaal zu errichten. Außerdem soll in der Stadtpfarrkirche ein Taufbecken aufgestellt werden.
Der stellvertretende Pfarrgemeinderatsvorsitzende Ralph Fischer dankte allen, die in der Pfarrei in irgendeiner Form ehrenamtlichen Dienst tun. Sein besonderer Dank galt Stefan Sniehotta für die Pflege der Homepage sowie Schwester Katharina Horn für die Erstellung des Kiliansboten. Pfarrer Georg Birkel stellte die 21 Gruppen, die in der Pfarrei tätig sind, vor. Zum Thema des Pfarrfestes "Ihr seid das Salz der Erde" hatte der Geistliche für jede Gruppe einen Salzstreuer mitgebracht. Die Stammesleiter Agnes Hümmer und Johannes Haack der Pfadfinder stellten ihre beeindruckenden Aktivitäten mit den Kindern und Jugendlichen in eigenen Bild- und Videopräsentationen vor.
Kirchenpfleger Peter Würker zeigte Vorschläge in Form von Bauplänen zum Bau eines Pfarrsaals im Pfarrgarten. "Unser jetziger Pfarrsaal hat mit der Entfernung zur Kirche einen großen Nachteil und ist auch in die Jahre gekommen. Erschwerend kommt noch hinzu, dass der Pfarrsaal wegen des geplanten Abrisses des evangelischen Kindergartens für etwa zwei Jahre nicht zur Verfügung steht. Der evangelische Kindergarten nutzt während dieser Zeit das Jugendheim und den Pfarrsaal als Übergangsquartier", wusste Würker zu berichten. Allerdings begleiten den Kirchenpfleger bei seiner Vision, dem Neubau des Pfarrsaals, "arge Bauchschmerzen". Vorerst werden die Baukosten mit 1,5 Millionen Euro beziffert, wovon mindestens 35 Prozent von der Pfarrei getragen werden müssten.
Der Entwurf des Erzbischöflichen Bauamts Bamberg sieht im Erdgeschoss des Gebäudes einen Pfarrsaal mit etwa 140 Quadratmetern Größe und 96 Sitzplätzen vor. Außerdem befinden sich auf dieser Ebene noch Toiletten, eine Küche sowie ein Abstellraum. Über dem Eingangsbereich im Obergeschoss ist noch ein Gruppenraum vorgesehen.
Um einen Zugang zum geplanten Pfarrsaal zu schaffen, müsste etwa auf Höhe des rechten Seiteneinganges der Stadtpfarrkirche die vorhandene gegenüberliegende historische Mauer geöffnet werden. Eine Genehmigung vom Amt für Denkmalschutz liege bereits vor, betonte Würker. Die vorgestellten Baupläne sind noch nicht genehmigt und müssen erst dem Bauausschuss der Stadt Bad Staffelstein vorgelegt werden.


Wohin mit dem Taufstein?

Da der Frauenbund Geld für einen Taufstein gespendet hat, stellte Peter Würker einen möglichen Standort in der Stadtpfarrkirche zur Diskussion. Dabei gibt es verschiedene Ideen, den Altar mit Ambo und Taufstein einheitlich neu zu gestalten. Michael Diller gab seine Meinung dazu kund. Er schlug vor, den Taufstein auf die Ebene vor dem Hochaltar zu stellen und den Rest so zu lassen. Winfried Butz von der Kolpingsfamilie hatte die Idee, einen Fragebogen zu erstellen, der an alle Haushalte verteilt wird. "Wir müssen wissen, was die Leute bewegt und wie wir sie erreichen können. Damit hätten wir eine Grundlage für unser späteres Handeln", sagte er.
Stefan Sniehotta schlug vor, die Rosenkranzandacht um eine Stunde vorzuverlegen. Andreas Dumproff wünschte sich vor Ostern wieder die Einführung von Glaubensseminaren oder -gesprächen. Schwester Katharina Horn versprach, die Anliegen in den Pfarrgemeinderatssitzungen, die allen Interessierten offen stehen, zu behandeln.