Nichts hätte das Coronajahr 2020 besser ausdrücken können als die beiden Berichte des Vorsitzenden Fred Sadel bei der Jahresversammlung der FFW im Bräuwerck. Während er für 2019 sage und schreibe 26 Aktionen auflistete, waren es für das vergangene Jahr gerade einmal sechs. Heuer sei gar nichts gelaufen und für das restliche Jahr gebe es auch kein richtiges Konzept. Zumindest eine interne Krenfleischkerwa am Samstag, 21. August, kündigte Sadel aber an. Er beschwor noch den Geist einer funktionierenden örtlichen Dorfgemeinschaft und beklagte fehlenden Nachwuchs in den Reihen der Wehrleute.

Auch die Rückblicke des Kommandanten Roland Müller listeten wenige Zusammenkünfte auf. Aber die Feuerwehr Neuenreuth mit ihren 26 Aktiven, darunter sechs Frauen und einem Atemschutzträger, musste vergangenes Jahr zu vier Ernstfällen ausrücken, "da setzt die Pandemie keine Grenzen". Als Vorzeigefrau stellte der Kommandant Steffi Schuhmann heraus, die in den vergangenen beiden Berichtszeiträumen 2019/2020 bei allen Übungen dabei gewesen sei, sie ist einfach für die Nachwuchsarbeit unverzichtbar".

Die Kassiererin Steffi Schuhmann sorgte mit einem Plus bei den Finanzen für freudige Gesichter bei den Mitgliedern, Revisor Alfred Müller stellte ihr das beste Zeugnis aus. Zu neuen Kassenprüfern wurden Michaela Schirmer und Ulrike Wolf gewählt.

Jochen Schuhmann und Michael Schirmer wurden für 25 Jahre aktive Dienstzeit mit dem staatlichen Ehrenzeichen in Silber ausgezeichnet, zu neuen Ehrenmitgliedern wurden Gertraude Schuhmann, Karl Hahn, Werner Schirmer und Reinhold Böhner ernannt. Horst Wunner