Ein Storchenpaar ist am Sonntag am Mönchsturm gesichtet worden. Ulf Zeidler vom Bund Naturschutz reagierte sofort und fragte bei der Feuerwehr in Hammelburg an, ob diese mit der Drehleiter unterstützen könnten. Denn nach jahrelangem Leerstand sollte das Nest mit frischem Ast- und Schilfmaterial ausgestattet werden, zumindest der Boden des Nestes. "Eile war geboten, denn wir wollen ja, dass die Störche das Nest schnell annehmen und nicht weiterziehen," sagt Elisabeth Assmann vom Bund Naturschutz. Rudolf Hanke ließ sich über die Drehleiter in luftige Höhen fahren und befüllte Montagabend das Nest mit dem neuem Reisigmaterial. Jetzt heißt es Daumendrücken, dass sich wieder Störche niederlassen und dass die Zeitspanne nicht 70 Jahre wie beim letzten Mal ist, bis die Störche sich in Hammelburg ansiedeln, teilt der Bund Naturschutz Bad Kissingen mit.

Eine wichtige Bitte hat der BN an Spaziergänger und Hundebesitzer auf den Saalewiesen: Bitte lassen Sie Ihre Hunde angeleint und halten Sie Abstand von den Störchen. Denn jede Störung bei der Suche nach Futter und Nistmaterial kostet die Tiere Energie und könnte sie auch wieder vertreiben. red