Pauline Lindner

Die Jugendorganisation Baiersdorf (JOB) hat weiterhin Kummer mit dem Feiern im Jugendclub unter der Mittelschule. Vor etwa einem Jahr machte das Verhalten von auswärtigen Jugendlichen so viel Ärger und den Einsatz der Polizei notwendig. So wurde bei Feiern für den Außenbereich ein Sicherheitsdienst engagiert.
Dazu stellt die Stadt der Jugend-Selbstverwaltung 2000 Euro zur Verfügung. Für den Innenbereich haben die Jugendlichen selber eine Security engagiert. Doch bei einer privaten Feier- der Jugendclub darf dazu vermietet werden - kam es nach Angaben von Nachbarn schon wieder zu Problemen.


JOB nicht diskriminieren

So wurden angeblich Bierflaschen auf die angrenzende Wohnung des Hausmeisters der Schule geworfen. Die Diskussion über dieses Problem eskalierte im Stadtrat zu einem heftigen Schlagabtausch zwischen Karl-Heinz Roll (ÖWG) und Bürgermeister Andreas Galster (CSU). Der lenkte schließlich ein: "Ich will nicht die JOB diskriminieren. Wir danken den Jugendlichen für ihre ehrenamtliche Arbeit."
Ihn bringen vielmehr die Jugendlichen auf die Palme, "die alkoholisiert Amok laufen und nicht mehr Herr ihrer Sinne sind". Keinesfalls soll deswegen eine Security anwesend sein, wenn echte Kindergeburtstage dort gefeiert werden.
Alois Ritter (CSU) brachte einen allseits akzeptierten Vorschlag ein. Da das Thema alkoholisierte Jugendliche und deren Fehlverhalten seit zwei Jahren den Stadtrat beschäftige, solle man noch ein Jahr zuschauen. Falls die Probleme weiterhin bestünden, werde er einen Antrag einbringen, dass das Untervermieten an Fremde nicht mehr gestattet sei.