Vor der Gebäude der Musikschule auf dem Kirchenplatz veranstaltete die Käthe-Zang-Sing-und-Musikschule einen "Open Air Infotag". Gezeigt wurde die ganze Bandbreite von Musikinstrumenten, die von Schülern erlernt werden können.

Viele Veranstaltungen, bei denen sich die Musikschule präsentieren hätte können, mussten in den vergangenen Monaten wegen Corona abgesagt werden. Für Schulleiterin Margit Denk lag es daher nahe, zum Schulstart im September bei einem "Open Air Infotag" interessierten Kindern und ihren Eltern uz zeigen, was an der Schule möglich ist. Auch dass der geplante Tag der offenen Tür aus Gründen des Infektionsschutzes nicht stattfinden konnte, bedauert die Schulleiterin. "Gerade in der aktuellen Situation ist es aber besonders wichtig, Kinder mit Musik in Verbindung zu bringen." Deshalb hat sich die Einrichtung eine virensichere Alternative einfallen lassen: einen Infotag Open Air auf dem abgesperrten Kirchenplatz.

Aus jedem schulischen Bereich stellte jede Lehrkraft sich mit den jeweiligen Instrumenten kurz vor und beantwortete Fragen.

Interessante Instrumente

die Instrumente bedienen letztlich ein ganzes Orchester. Von den Holzblasinstrumente wie Blockflöte und Klarinette geht es über Trompete bis hin zu den Streichinstrumenten. Da ist mit der Geige noch lange nicht Schluss, Violoncello und Kontrabass locken mit ihren Saiten ebenso wie die vielfältigen Seiten der taktgebenden Instrumente. Jeder hatte rund fünf Minuten Zeit, um seine Instrumente und den musikalischen Bereich den Zuhörern vorzustellen.

Silvia Müller und Arwen Campbell begeisterten bei der Mitmachenaktion auf der Bühne vor allem die Jüngeren unter den Zuhörern. Roland Müller erläuterte den Unterschied zwischen der klassischen Gitarre und der E-Gitarre. Roland Baumann mit dem Akkordeon war der Überzeugung: "Es ist das älteste Instrument - weil es so viele Falten hat!"

Mit ihrem Instrument, der Harfe, präsentierte sich eine neue Lehrkraft. Magdalena Gosch trat erstmals an ihrem neuen Wirkungsort auf, zusätzlich unterrichtet sie elementare Musikpädagogik.

Das musikalische Geschehen wurde aber auch in die Stadt getragen. Gabriele Haberberger unterhielt mit ihrer Querflötengruppe in der Hofeinfahrt des Pfarrgartens Passanten. An dieser Stelle deswegen, um den Rettungsweg nicht zu versperren. Markus Rießbeck gab auf dem Marktplatz mit seiner Saxofongruppe Sax mal anders Stücke wie "Kein Schwein ruft mich an" zum Besten. Smiley Schönfelder spielte auf seiner Gitarre vor dem Kiliansbrunnen Stücke wie "Mrs. Robinson".

Den Abschluss bildete dann der Kanon "Froh zu sein bedarf es wenig", der unter Anleitung von Margit Denk mit den anwesenden Kinder und Erwachsenen gemeinsam auf dem Kirchenplatz intoniert wurde. mb