von unserem Mitarbeiter  Christian Ziegler

Stettfeld — Seit einigen Jahren bereits bettet der Gesangverein Stettfeld seinen Dank an die langjährigen Mitglieder in ein buntes Programm aus Musik und Theater ein. Dieser bunte Nachmittag soll zum einen ein würdiger Rahmen für die Ehrungen und zum anderen eine fröhliche Veranstaltung für alle Freunde gepflegter Unterhaltung sein. Zahlreiche Besucher aus nah und fern beweisen, dass diese Mischung ankommt.
Den Auftakt setzte der Kinderchor unter Leitung von Viola Zettelmeier. "Ein Ton alleine machte noch lange nicht Musik", ließen die kleinen Sänger ihre Zuhörer wissen und steckten damit den passenden Rahmen für den Nachmittag. Denn egal ob Chöre oder Theatergruppe, wer auf die Bühne trat, zeigte, wie wichtig Gemeinschaft für das Gelingen einer solchen Veranstaltung ist. Gerade langjährige Mitglieder sind ein Zeichen für diese Gemeinschaft und deshalb freute sich die Spitze des Gesangvereins, sich in diesem Jahr bei 16 Mitgliedern aus seinen Reihen dafür bedanken zu können.


Bis zu 65 Jahre aktiv

Seit fünf Jahren sind Alina Busch und Christina Schöpplein im Chor aktiv. Laura Martin singt bereits seit zehn Jahren in den verschiedenen Chören des Vereins und engagiert sich darüber hinaus auch als Jugendvertreterin im Vereinsausschuss. Für 25 Jahre als Sängerin, vom Jugendchor über den Singkreis bis nun zu "InTakt", wurde Simone Hamann geehrt. Ebenfalls seit 25 Jahren halten Werner App, Werner Hofmann, Reimund Karl, Maria Klarmann, Marliese Nastvogel, Bilhilde Pflaum, Gabriele Reinhardt, Claudia Schlee, Siegfried Wilhelm und Eva Wölker dem Verein die Treue.
Auf außergewöhnliche 65 Jahre können Alfred Kröner und Hans Simon zurückblicken. "Das sind unglaubliche Zeitspannen", freute sich Vorsitzende Maria Egglseder über die langjährige Treue.
Der Jugendchor unter Leitung von Marianne Markert entführte mit afrikanischen Trommelrhythmen in die flirrende Hitze der Savanne und mancher Besucher musste sich bei Bette Midlers Ballade "The Rose" eine Träne verdrücken. Ebenfalls international und quer durch alle Stilrichtungen präsentierte sich der Chor "InTakt" unter Leitung seines Dirigenten Thomas Kaminski.
Die Stettfelder Freilichtbühne hatte für die Gäste zwei Einakter von Christian Ziegler im Gepäck. In "Hurra, es Bad is voll!", mit dem sie vor Kurzem beim Oberfränkischen Mundarttheatertag in Bad Berneck aufgetreten war, diskutierten verschiedene historische Persönlichkeiten über die Badekultur von der Antike bis in die Gegenwart. Ganz anders war das zweite Stück gelagert. In "Shakespeare gut durchgschüddeld" warfen die Schauspieler einen ironischen Blick auf die Probenarbeit einer Theatergruppe, die sich schlecht und recht mit der "Tragödie von Pyramus und Thisbe" aus dem Mittsommernachtstraum herumschlug. Lang anhaltender Applaus für alle Akteure und fröhliche Gesichter des Publikums waren der verdiente Lohn.