Am 1. April kann wieder an vier Orten in der Rhön gleichzeitig gelacht werden: Denn die Mundart-Rallye startet. Als im März 2020 die Mundart-Rallye abgesagt beziehungsweise verschoben worden war, hatte niemand daran geglaubt, dass mit der Corona-Pandemie ein so großes Kultur- und Veranstaltungsvakuum entstehen würde. Zwei Jahre sind vergangen, doch es sind Lockerungen in Sicht. Wenngleich die Ergebnisse der Ministerpräsidentenkonferenz am 20. März abgewartet werden müssen, sind Kulturveranstaltungen bereits heute mit 2G-Beschränkung durchführbar, wie Behördenvertreter mitteilen.

Deshalb ist die Neuauflage der Mundart-Rallye in vier Rhöner Orten angesetzt, für Freitag, 1. April, um 19 Uhr - das ist kein Aprilscherz. Die vier fidelen Frauen von "Kaufmannsware", Ines Procter, Wolfgang Reichmann und Fredi Breunig freuen sich, nach dieser langen Zwangspause wieder vor Publikum stehen zu dürfen.

Denn nahezu alles, was für die Kulturschaffenden in den vergangenen 24 Monaten lief, waren fast ausschließlich digitale Projekte. Geblieben sind bei der Neuauflage dieses beliebten Mundart-Klassikers nicht nur die Künstler, sondern auch die Veranstaltungsorte: Das Haus des Gastes in Wargolshausen, das Gemeindehaus in Mühlbach, das Sportheim in Reichenbach und das Gasthaus "Wilder Mann" in Mittelstreu.

"Die pandemiebedingten Vorgaben kosten zwar einigen organisatorischen Aufwand", so die Botschaft der vier Veranstalter, "aber es ist auch wichtig, dass die Gäste sich sicher fühlen können". Die Veranstalter dürfen ihre Räumlichkeiten nur zu 75 Prozent auslasten, es müssen Impfnachweis mit Ausweis und FFP-2-Maske (Eingang) vorgehalten werden. Bedingt durch die aktuell geltende 2G-Regelung sollten sich Karteninhaber der ausgefallenen Mundart-Rallye bei den Veranstaltern zeitnah melden. anb