Arkadius Guzy

Die Stadt wollte auf einem eigenen Grundstück an der Fuldaer Straße, etwa vis-a-vis der Straßenmeisterei, zwei Bauparzellen ausweisen. Doch das erweist sich als schwieriger als gedacht. Wie Stadtbaumeister Detlef Mohr im Stadtrat erklärte, müsste die Stadt wegen des gegenüberliegenden Gewerbegebiets einen mindestens vier Meter hohen Lärmschutzwall errichten.
Der Aufwand und die mögliche Schattenwirkung lassen die Bauplätze nun unattraktiv erscheinen. "Es ist schwierig, bestimmte Bereiche nachzuverdichten", sagte Bürgermeister Armin Warmuth (CSU). Bernd Hüfner (CSU) forderte ein Konzept, welche Grundstücke die Kommune Familien anbieten kann.
Die zwei Bauplätze sind noch nicht ganz erledigt. Die Bauverwaltung will erst einmal prüfen, ob es vielleicht doch noch eine Möglichkeit gibt. Ansonsten wird aus dem erhofften Baugrund eine Kleingartenfläche.