Der kleine Gemeindeteil des Bierdorfes Weißenbrunn rückt für vier Wochen in den Mittelpunkt Europas. Zu verdanken hat dies Eichenbühl Wirtschaftsingenieur Alexander Schubert, der es geschafft hat, ein Großseminar und Trainingscamp eines "bedeutenden, international agierenden Herstellers" von Nutzfahrzeugen, Traktoren und Investitionsgütern, ins beschauliche Eichenbühl zu holen.
Dabei lernen Vertriebsingenieure aus ganz Europa neue Hightech-Technologie an landwirtschaftlichen Geräten kennen und dürfen diese im Praxisseminar auf Feldern und Äckern um Eichenbühl auch testen und ausprobieren. Der 32-jährige Alexander Schubert aus Eichenbühl ist seit drei Jahren bei "Case IH Deutschland" im Vertrieb angestellt und hat sein Büro in Heilbronn wie auch zuhause in Eichenbühl. Schubert erklärt hierzu, Case IH sei die Premium- Marke. Genau darum ging es in dem Trainingscamp, bei dem teilweise über 60 Seminarteilnehmer im Frankenwald weilten.
"Man kann mit Fug und Recht behaupten, Eichenbühl ist Mittelpunkt von Europa, zumindest für einige Wochen", fügt Vater Heinz Schubert (Gemeinderat in Weißenbrunn) lächelnd an. Dabei war es organisatorisch eine Mammutaufgabe, so viele Leute in Kronach und in der Nähe unterzubringen, zu verpflegen und zu verköstigen. Schubert sei höchst zufrieden, wenn er gute Rückmeldungen bekomme, dass die Seminarteilnehmer mit Service und Unterkunft zufrieden waren. "Wir können uns durchaus international messen lassen", so ist sein Eindruck. eh