Schon um 4.30 Uhr in der Früh machte sich eine achtköpfige Gruppe der Sektion Bad Kissingen des Deutschen Alpenvereins unter Führung des Fachübungsleiters Jürgen Herold auf den Weg nach Garmisch-Partenkirchen. Der frühe Aufbruch lohnte sich, denn gerade als die Gruppe nach Bewältigung des teilweise seilversicherten Aufstiegs die Wiener-Neustädter Hütte auf 2209 Meter Seehöhe erreichte, entlud sich ein Gewitter. Der nächste Morgen zeigte sich mit wesentlich besserem Wetter als vorhergesagt, so dass der Aufstieg zur Zugspitze durch den Stopselzieher Klettersteig in leichter Kletterei bewältigt werden konnte. Den Namen hat der Klettersteig, weil er sich teilweise wie ein Korkenzieher empor windet. Gegen Mittag wurde der Gipfelgrat der Zugspitze (2962 Meter) erreicht. Da das Münchner Haus derzeit saniert wird, stieg die Gruppe zum Zugspitzplatt ab und machte Mittagspause an der Umweltforschungsstation Schneefernerhaus. Über einige Schneefelder führte der Abstieg dann vorbei an der Partnachquelle zur Reintalangerhütte, dem Nachtquartier. Am Sonntagmorgen wurde der Abstieg bei Dauerregen durchs Reintal, immer der Partnach entlang, bis Garmisch-Partenkirchen fortgesetzt, wo der Sektionsbus geparkt war. red