Bernhard Panzer Die Stadt investiert weiter in die Sicherheit und Ausstattung der Radwege. Zwischen Herzogenaurach und Welkenbach wurden an dem Teilstück, das parallel zum Ende der Nordumgehung führt, neue Lichtmasten aufgestellt. Oftmals wurden die Radfahrer durch Autoscheinwerfer dort geblendet, sagte Bürgermeister German Hacker. Die Lichtquelle der Laternen entlang des Radwegs mindert das.

Elf plus vier

Elf LED-Leuchten wurden aufgestellt, rund 700 Meter Leitung wurden verlegt. Lieferprobleme habe es bei den Lampenmasten gegeben, weshalb die Fertigstellung etwas später als beabsichtigt geschah. Vier weitere Masten wurden an der Einfahrt der von Welkenbach kommenden Kreisstraße in die Nordumgehung aufgestellt. Das vor allem bei nächtlichem Regen oder Nebel schon sehr dunkle Eck wurde damit aufgewertet.

Dieser Wunsch ist Jahrzehnte alt, schon der frühere Hammerbacher SPD-Stadtrat Hans Reinhold hatte das wiederholt angesprochen. Das Vorhaben war aber immer wieder an der ablehnenden Haltung des Staatlichen Bauamts gescheitert. Schließlich brachte SPD-Rat Peter Prokop im November 2017 das Anliegen erneut zur Sprache, und diesmal hat's geklappt. Vier LED-Lampen wurden nun aufgestellt. Prokop berichtete laut Hacker bereits von positiven Rückmeldungen.

Mit 69 000 Euro sind die Kosten beider Maßnahmen laut Hacker niedriger als man ursprünglich angedacht hatte.

Pilotprojekt

Mehr Licht für Radler soll es bald auch auf einem anderen Radweg geben, der ebenfalls außerhalb der Bebauung verläuft und daher üblicherweise nicht beleuchtet würde. Erstmals sollen Bewegungsmelder verwendet werden. Es ist das Teilstück zwischen Schaeffler-Osttor und Hauptendorf bis zur Vacher Straße in Niederndorf entlang der Bahnlinie. Diese Bewegungsmelder würden bis zu 100 km/h reagieren, sagte Hacker und ergänzte schmunzelnd: "Das sollte für einen Radschellfahrer reichen."

Vorher Test

Übrigens durchläuft die Neuerung vorher eine Art Testphase. Denn an einem Fußweg am Olympiaring wird das auf einem kurzen Teilstück schon mal ausprobiert.