Der Freistaat schießt für die Generalsanierung des Gebäudes in der Austraße knapp 1,3 Millionen Euro zusätzlich zu.
Die Gesamtkosten für die Generalsanierung der Innenstadt-Mensa der Universität Bamberg in der Austraße 37 erhöhen sich um 1,268 Millionen Euro auf jetzt 11,25 Millionen Euro. Das hat der Ausschuss für Staatshaushalt und Finanzfragen des Bayerischen Landtags beschlossen. "Die Löhne und Materialpreise für die Bauleistungen sind deutlich gestiegen", erklärt Dagmar Steuer-Flieser, Kanzlerin der Universität Bamberg, in einer Pressemitteilung die Mehrkosten. Weitere Gründe seien baulich bedingte Mengen- und Ausführungsänderungen.
Auch der Zeitplan der Baumaßnahme wird nun angepasst: Der Mensabetrieb beginnt nach einer Testphase voraussichtlich im Februar 2020. "Mit Rücksicht auf die Nachbargebäude sind die Tiefbauarbeiten sehr vorsichtig durchgeführt worden", so die Kanzlerin. Außerdem seien bei den archäologischen Grabungen Funde gemacht worden, die dazu geführt hätten, dass das Grabungsteam weiter in die Tiefe gegangen ist. Dadurch verzögere sich die Baumaßnahme um etwa acht bis zehn Wochen. Ursprünglich war geplant, dass das Gebäude zu Beginn des Wintersemesters 2019/20 fertiggestellt ist.
Der Neubau beinhaltet den Ausgabebereich und die Küche im Erdgeschoss. Im 1. Obergeschoss befindet sich der Speisesaal mit Terrasse. Im 2. Obergeschoss und im Keller befinden sich Technik- und Lagerräume. Im Erdgeschoss des Schwanenhauses befindet sich eine Caféteria mit Freisitz. Im 1. und 2. Obergeschoss befinden sich Büroflächen der Universität. red