Nach Auffassung von Georg Ruppert, der im Auftrag des Landratsamts als einer von drei Biberberatern tätig ist, gibt es im Coburger Land inzwischen deutlich mehr Biber als angenommen. Die zuletzt kolportierte Zahl von rund 200 Tieren müsse klar nach oben korrigiert werden, sagte Ruppert bei der Veranstaltung "Politische Schlachtschüssel" in Mittelwasungen. Eine weiter steigende Population könne die Probleme im Zusammenleben von Mensch und Biber verschärfen. Insbesondere Landwirte seien betroffen, wenn von Bibern aufgestaute Flussläufe zu Überschwemmungen von Feldern und Wiesen führten. Teilweise seien auch schon die Abflüsse gemeindlicher Kläranlagen beeinträchtigt. Ruppert geht davon aus, dass das Thema Biber in absehbarer Zeit im Kreis Coburg neu diskutiert werden müsse. red