"Neue Wege denken. Zukunft gestalten" - unter diesem Motto haben sich über 100 hochkarätige Lebensmittel- und Landwirtschaftsexperten aus Universitäten, Beh...
"Neue Wege denken. Zukunft gestalten" - unter diesem Motto haben sich über 100 hochkarätige Lebensmittel- und Landwirtschaftsexperten aus Universitäten, Behörden und Unternehmen in ganz Bayern für zwei Tage in
Kulmbach getroffen. Nach spannenden Diskussionen und interessanten Präsentationen rund um die Zukunft der Lebensmittel- und Ernährungswirtschaft fanden sich die Teilnehmer am Ende des ersten Tages auf Einladung der Stadt zu einem festlichen Abendempfang auf der Plassenburg zusammen.
Von Landwirtschaftsminister Helmut Brunner initiiert und vom Cluster Ernährung am Kompetenzzentrum für Ernährung (Kern) in Kooperation mit dem Max-Rubner-Institut organisiert, warfen die Zukunftstage einen Blick auf die Entwicklung der Lebensmittelwirtschaft und -wissenschaft.
Beim Empfang auf Plassenburg trafen sich die Tagungsteilnehmer im Festsaal und ließen gemeinsam die spannenden Eindrücke des ersten Tages Revue passieren.
Oberbürgermeister Henry Schramm wies auf die große Bedeutung des Lebensmittelsektors für die Stadt hin und freute sich sehr, dass Kulmbach Austragungsort einer solch hochkarätigen Veranstaltung sein darf. "Wir haben hier eine gelungene Symbiose aus Wirtschaft, Forschung, Lehre und Praxis. Kulmbach kann dank zahlreicher international renommierter Unternehmen, Behörden und Forschungseinrichtungen auf eine starke Position in der Lebensmittelbranche blicken."
Einen wesentlichen Anteil daran hätten hier das Kompetenzzentrum für Ernährung und das Max-Rubner-Institut. Die Universität Bayreuth habe entscheidenden Anteil daran, dass Kulmbach mit Beschluss der Bayerischen Staatsregierung eine Fakultät mit dem Themenschwerpunkt "Life Sciences - Food & Health" bekommt und damit Hochschulstandort wird.
Während Kern-Chef Rainer Prischenk auf die Entwicklung der Essgewohnheiten einging und damit das Thema der Tagung "Wie essen wir im Jahr 2030?" aufgriff, nutzte MRI-Präsident Professor Pablo Steinberg den Abend, um deutliche Botschaften zu senden. Der Wissenschaftsstandort Kulmbach habe eine enorme Bedeutung für das Max-Rubner-Institut. Dies gelte es, weiter auszubauen.
Eine wichtige Rolle spiele dabei das neu entstehende "Nationale Referenzzentrum für die Echtheit und Integrität der Lebensmittelkette". Es solle eine beachtliche Größe erhalten: "Wir haben über 40 Stellen für diese Einrichtung beantragt", so Steinberg.
Bei den anschließenden Gesprächen war die Aufbruchsstimmung deutlich spürbar: Hochkarätige Gäste trafen auf örtlich Entscheider.
red