Kreis Kronach — Zum dritten Mal in Folge nahm Martin Lutz vom TSV Stockheim an Europas größter Crosslauf-Veranstaltung, dem Rennsteiglauf, teil. Die 43,5 Kilometer lange Strecke führte von Neuhaus am Rennweg nach Schmiedefeld und verlangte den Teilnehmern alles ab. Kurz mit "hart aber schön" beschreibt Lutz den kultigen Landschaftslauf, der geprägt ist von Wäldern, Bergen, versteckten Orten mit freundlichen Menschen und einer Jahrhunderte alten Geschichte des Thüringer Waldes.

Rund 1400 Höhenmeter

Bei guten Bedingungen musste die Distanz, gespickt mit rund 1400 Höhenmetern auf verschieden Untergründen (Wiese, Asphalt, Waldwege, enge Pfade und halsbrecherische Bergab-Passagen) bewältigt werden.
Der 52-jährige Stockheimer belegte unter rund 2700 Teilnehmern den 281. Platz im Gesamtklassement. In seiner Altersklasse 50 landete er auf Platz 49. Er bewältigte die Strecke in persönlicher "Rennsteig-Bestzeit" von 3:48 Stunden.
Aus dem Kreis Kronach waren zwei weitere Läufer beim Marathon am Start. Harald Wunder vom ATSV Nordhalben erreichte das Ziel in 3:58 Stunden, was den 485. Platz (Platz 95 in der AK 45) bedeutete.

Beachtliches Debüt

Georg Schnappauf aus Hirschfeld, der zuvor nur bei zwei Hobbyläufen teilgenommen hatte, hatte sich bei seinem ersten richtigen Wettkampf gleich einen der anspruchsvollsten Läufe überhaupt ausgesucht. Der knapp 60-Jährige schlug sich mehr als beachtlich und erreichte das Ziel in Schmiedefeld nach 5:48 Stunden. hf/han