Der Gemeinderat Wirsberg will auch in den kommenden Jahren das Städtebauförderungsprogramm des Bundes in Anspruch nehmen. Konkret im Auge hat die Kommune dabei die Entwicklung des Areals um die gemeindlichen Immobilien Herbert-Kneitz-Straße 14 und Hegnichweg 7.

Bei der Regierung von Oberfranken wurde dafür ein Bedarf von zwei Millionen Euro angemeldet, auf 2021 fallen allerdings zunächst nur 200 000 Euro. Das Gremium kam zum Ergebnis, weitere Schritte nach Vorlage und Beratung der Kostenvergleichsberechnungen vorzunehmen. Voraussetzung dafür ist aber, dass von einem Architekturbüro der Kostenrahmen ermittelt und ein Plan gefertigt wird. Erst dann können die konkreten Zuwendungsanträge gestellt werden.

Beschlossen hat der Gemeinderat die Erweiterung der Straßenbeleuchtung im Ortsteil Neufang. Dazu hatte die Firma Bayernwerk ein Kostenangebot vorgelegt, das darauf abzielt, die Abstände der Straßenleuchten von rund 100 Metern durch das Aufstellen drei weiterer Laternen beim Containerstandort, auf Höhe des Spielplatzes und an der Wiesenfläche gegenüber den Anwesen Neufang 18 und 19 auf die Hälfte zu verringern. Kosten insgesamt: 6278 Euro.

Festgestellt wurde das Ergebnis der Jahresrechnung 2019. Der Rechnungsprüfungsausschuss unter Vorsitz von Roland Burghofer (CSU) hatte Einwände erhoben. Der Soll-Überschuss lag bei 857 804 Euro.

Wasserschutzgebiet rückt näher

Hinsichtlich der Neufestsetzung des Wasserschutzgebiets der Marktes Wirsberg kündigte Bürgermeister Jochen Trier für die kommende Woche ein Video-Gespräch mit den beteiligten Behörden an.

Im August hatte der Markt die Verfahrensunterlagen eingereicht. "Dem gingen, wie hinreichend bekannt, im Vorfeld verschiedenste von den Fachbehörden immer wieder neu geforderte und vom Mark Wirsberg dann veranlasste Bohrungen, Beprobungen sowie Berechnungen durch das Hydrologie-Büro Piewak & Partner voraus", so Trier.

Der Bürgermeister gab noch bekannt, dass die Arbeiten an den Außenanlagen des Bürgerzentrums witterungsbedingt eingestellt wurden. Im Innenbereich würden demnächst auch der Einbau der Holz-Akustikdecke und das Verlegen des Bodenbelags im Saal beginnen.

Für eine Mobiliarspende dankte Bürgermeister Jochen Trier dem Geschäftsstellenleiter der Sparkasse Wirsberg-Neuenmarkt, Ronny Metzner. Die archäologischen Begleitarbeiten haben bisher Kosten von rund 35 000 Euro verursacht.

Keine Einwände hatte das Gremium gegen den Neubau einer landwirtschaftlichen Mehrzweckhalle in Birkenhof. Hier muss noch eine gesicherte Löschwasserversorgung nachgewiesen werden, zu erfüllen sind ferner die Auflagen der Unteren Naturschutzbehörde.

Abschließend dankte der Bürgermeister dem Gremium für eine hervorragende Mitarbeit: "Es ist ein diskussionsfreudiger Gemeinderat." In den Dank schloss Trier auch die Verwaltung und den Bauhof mit ein.