Zahlreiche Punkte standen auf der Tagesordnung der Vorstandssitzung des CSU-Ortsverbandes Knetzgau. Neben einem Rückblick auf die letzten Veranstaltungen lag der Schwerpunkt auf den geplanten Aktionen sowie der Information über das Geschehen im Kreistag und Gemeinderat, wie die Partei mitteilte.
Ausführlich zum Thema Schulsanierung berichtete Gemeinderat Stefan Seubert. Er zeigte sich im Hinblick auf den geplanten Einzug während der Weihnachtsferien skeptisch. Einigkeit bestand darin, dass das erneuerte Schulgebäude erst bezogen werden sollte, wenn es komplett fertiggestellt ist. Man könne weder Kindern noch Lehrern zumuten, in eine Baustelle einzuziehen, hieß es.
Begrüßt wird die Einrichtung von WLAN-Hotspots in der Gemeinde. Die Gemeinderätin Barbara Hein lobte die Initiative des Freistaats Bayern, mit deren Hilfe es den Gemeinden ermöglicht werde, so ihre Infrastruktur zu stärken und auszubauen.


Kritik am Bürgermeister

Der Kreis- und Gemeinderat Mark Zehe erläuterte die Entscheidung des Jugendhilfeausschusses des Kreistages zur Verlagerung von einer viertel JaS-Stelle (Jugendsozialarbeit an Schulen) von der Mittelschule in Knetzgau an die Mittelschule in Eltmann. Die Vorlage des Kreisjugendamtes war nach seiner Überzeugung sachlich fundiert und auch durch Zahlen hinlänglich belegt, was sich nicht zuletzt in dem einstimmig gefassten Beschluss des Gremiums niedergeschlagen habe.
Nicht auf sich sitzen lassen wollte Zehe den Vorwurf des Knetzgauer Bürgermeisters Stefen Paulus (CWG, SPD) , er habe die Belange seiner Heimatgemeinde nicht ausreichend vertreten. "Erstens bin ich als Kreisrat auch dem gesamten Landkreis verpflichtet und zweitens habe ich - was alle Anwesenden in dieser Sitzung belegen können - die angedachte Entscheidung mit Nachdruck hinterfragt. Dieser Vorwurf ist von daher gesehen völlig unberechtigt und geradezu eine Frechheit, da er von einem Bürgermeister kommt, der es nicht einmal für nötig befunden hat, sich selbst als Kreistagskandidat für seine Gemeinde zur Verfügung zu stellen", rügte Zehe. red