Nicht alles, was sich der Bausenat für dieses Jahr auf die Arbeitsliste für den Straßenunterhalt gesetzt hatte, konnte umgesetzt werden. Bei der jüngsten Sitzung des Gremiums sahen sich die Mitglieder aber einige Straßenabschnitte an, die vielleicht doch noch kurzfristig angepackt werden können.

Teilweise kamen auch Hinweise aus Bürgerversammlungen auf Problemstellen, die sich der Bausenat vor Ort ansah. Die Zufahrt zum Friedhof in Mittelberg etwa. Der nicht asphaltierte Weg hat sich abgesenkt, ist schräg und für ältere Menschen mit Rollator schwer zu begehen. Das Bauamt ermittelt nun die Kosten für eine Asphaltierung. Anregungen gab es in der Bürgerversammlung auch hinsichtlich der Gestaltung des Friedhofs.

Zufahrt wichtig

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Die Aussegnungshalle wird zurzeit renoviert. "Danach hat für mich aber die Zufahrt Priorität", stellte Bürgermeister Marco Steiner (FW) klar.

Auch der Zustand der Straße Am Schmiedsberg in Mittelberg wurde begutachtet. Hier besteht Handlungsbedarf, waren sich die Mitglieder des Bausenats einig.

Ein paar Schwierigkeiten gibt es offenbar bei der Sanierung des Höllwiesenweges in Fischbach. Die schmale Zufahrt führt zwischen Bebauung und einer steilen Böschung hindurch. "Wenn hier eine größere Menge Schnee fällt, wird es für den Schneepflug schwierig. Der Schnee kann nicht am Hang hoch und schiebt sich dann direkt in den Zugang der Häuser", erklärte Bauhofleiter Gerhard Eller.

Wichtig sei bei einer Sanierung auch, die Wasserführung zu verbessern, damit nicht bei Starkregen das Wasser von der Straße auf die Grundstücke der Anlieger fließen kann.

Am Riesberg in Mönchröden sprachen sich die Senatsmitglieder dafür aus, einen noch nicht verbesserten Abschnitt der steilen Straße in Angriff zu nehmen. Es ist dann der letzte in dem Bereich, in dem in den vergangenen Jahren Stück für Stück die Straße verbessert wurde.

Verkehr in der Ortsdurchfahrt

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Die Ortsdurchfahrt Rödentals ist zwar durch die Umgehung stark entlastet worden. Dennoch rollt weiterhin nicht wenig Verkehr durch die Stadt. Die dadurch belastete Coburger Straße soll demnächst auf die Beschaffenheit ihres Untergrundes hin untersucht werden. Danach werde zu entscheiden sein, wie sie saniert wird, um die Entstehung von Spurrillen zu vermeiden.

Generell sollte die Durchfahrt so angelegt werden, dass sie weniger attraktiv für Durchgangsverkehr wird, fand Georg Burkardt (SPD). Noch immer sei zu beobachten, dass viele Autofahrer den Weg durch die Stadt wählen, wenn sie in Richtung Dörfles-Esbach und Coburg fahren wollen, statt über die Umgehung die Stadt zu umfahren, so Burkardt.