Die Ortshauptversammlung des Ortsverbandes (OV) Oerlenbach musste auf Grund einzuhaltender Fristen und wahlgesetzlicher Regelungen noch im Februar stattfinden. Sie war notwendig, um den Ortsvorstand neu zu wählen sowie die Delegierten und die Ersatzdelegierten für die Aufstellungsversammlung zur Wahl des 20. Deutschen Bundestags am 26. September dieses Jahres.

Die strikte Einhaltung der aktuellen Hygiene- und Abstandsregeln verlangte umfangreiche Vorarbeiten, heißt es in einem Bericht des Ortsverbandes an die Presse. Schon die letztjährige Ortshauptversammlung der Oerlenbacher CSU war dem ersten Lockdown im März zum Opfer gefallen. Auch ein geplanter Ausweichtermin im Oktober musste abgesagt werden.

Für den Wahlausschuss vorgeschlagen und gewählt wurden Siegfried Erhard als Vorsitzender sowie Walter Vierheilig und Klaus Behl als Beisitzer.

Als Ortsvorsitzender wurde Manfred Reuß mit allen Stimmen der anwesenden Parteimitglieder bestätigt. Zu stellvertretenden Vorsitzenden wurden Klaus Behl, Gerhard Fischer und Nils Seidl gewählt. Helga Göbel erhielt für weitere zwei Jahre das Vertrauen in ihrem Amt als Schatzmeisterin.

Als Schriftführer rückte Dirk Rothe für Nico Rogge nach, der dieses Amt seit 2019 bekleidet hatte. Auch das neu geschaffene Amt des Digitalbeauftragten wurde an Dirk Rothe übertragen. Komplettiert wird die Mannschaft von den Beisitzern Jochen Neumayr und Robert Erhard, sowie den Kassenprüfern Engelbert Klein und Fridolin Schubert.

Noch vor der Wahl hatte Manfred Reuß von den Aktivitäten der letzten beiden Jahre berichtet. Vier neue Mitglieder hat die Oerlenbacher CSU im Berichtszeitraum dazugewonnen. Bei einem aktuellen Frauenanteil von zwölf Prozent sei zwar weiterhin noch Luft nach oben, heißt es in einer Pressemitteilung, aber die Oerlenbacher CSU sehe sich für die Zukunft gut aufgestellt. red