Gerechte Regelungen und Öffnungs-perspektiven für den stationären Fach- und Einzelhandel in Bayern fordern die Freien Wähler. Dies geht aus einer Pressemitteilung des Landtagsabgeordnete Rainer Ludwig hervor.

In Anlehnung an die Fraktionsstrategie empfiehlt Ludwig, einen "Lockup" an drei Kriterien auszurichten:

1. an der jeweiligen Wirkung der konkreten Maßnahmen. Regeln mit besonders großer Wirkung müssten demnach vorerst bleiben - allen voran die Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken. Beschränkungen mit geringerem Nutzen sollten zuerst reduziert werden. Hierzu zähle unter anderem eine Aufhebung der Ausgangssperre.

2. die Infektionswahrscheinlichkeit: Sämtliche Arrangements mit hohen Ansteckungsrisiken müssen vorerst weiter untersagt bleiben.

3. an der gesamtgesellschaftlichen Bedeutung geschlossener Institutionen.

MdL Rainer Ludwig weiter: "Konkret für Friseursalons, aber auch für Blumengeschäfte, Floristik- und Gärtnereibetriebe stehen wir hinter deren Forderung zur Lockerung." Insbesondere aber für den Fach- und Einzelhandel sei die Benachteiligung gegenüber Supermärkten und Discountern nicht nachvollziehbar. Ludwig verweist diesbezüglich auch auf den Bericht in der Bayerischen Rundschau vom 8. Februar ("Hunderte stürmen die Supermärkte"), der haargenau die Problematik widerspiegele: Ansturm bei den Discountern - und der Einzelhandel müsse machtlos zusehen. "Wir haben entsprechende Lösungsansätze für den Handel eingebracht", betont Ludwig. red