Gespielt werden Stücke von Joseph Haydn, Klaus Meine, Kurt Gäble und Georg Schneider. Solistische Werke von Preisträgern im Orchester runden das Programm ab. Dirigent ist Bernd Hammer.

Samstag, 21. Dezember, 19.30 Uhr, Max-Littmann-Saal: Eröffnungskonzert mit Salut Salon unter dem Thema Liebe. Das Hamburger Klassikquartett Salut Salon beschäftigt sich in seinem Programm mit dem wohl ältesten Thema der Menschheit: Liebe. Liebe neigt - wie Musik - zu Extremen.

Als Continuo des Lebens ist sie Emotion und Entscheidung, tut gut und weh, verzeiht und fordert, erzählt und schweigt. Musik nimmt die Widersprüche des Lebens in sich auf und erzählt durch alle Epochen hindurch von Leidenschaft, Furor, Streit und Versöhnung. Sergej Prokofiev lässt Romeo und Julia streiten, Astor Piazzolla beschwört mit seinem Libertango die Freiheit der Liebe und im berühmten "La Follia"-Thema (wörtlich: "Verrücktheit") treffen sich bei Salut Salon Wahnsinn und Liebe in einem ganz eigenen Zyklus aus selbst komponierten Werken und Variationen von Carl Phillip Emanuel Bach über Sergej Rachmaninow bis Antonio Vivaldi. Geige: Angelika Bachmann und Meta Hüper, Cello: Maria Well, Klavier: Kristiina Rokashevich

Sonntag, 22. Dezember, 10.30 Uhr, Rossini Saal: Duo Zungenwind, Matinée classique. Das Duo Zungenwind besteht aus Christina Bernard am Saxophon und Kevin Sauer am Akkordeon). Diese Instrumente sind meistens als Jazz- oder Volksmusikinstrument bekannt, weswegen es sich die beiden Musiker zum Ziel setzten, mit falschen Vorurteilen aufzuräumen. Gekonnt schneidern sie die verschiedensten Stücke auf ihre Instrumentenkombination zu. Ihr Repertoire erstreckt sich von den Anfängen der Barockmusik über Klassik und Romantik bis hin zu zeitgenössischen Werken. Die klangliche Vielfalt der Saxofone sowie die Registrierkombinationen des klassischen Akkordeons ermöglichen es, mal einen barocken Oboenklang, mal einen romantischen Ariengesang zu imitieren.