Einen ökumenischen Gebetsgottesdienst gestaltete Pastoralreferent Christian Lauger am Abend des 3. Advents in der voll besetzten Stadtpfarrkirche St. Georg als "Nacht der Lichter".

Nach dem Vorbild der ökumenischen Ordensgemeinschaft Taizé im französischen Burgund wurden meditative Gesänge in sich wiederholender Form von der Adelsdorfer Jugendband St. Stephanus musikalisch begleitet. In einfachen Gebeten und mit biblischen Kurztexten ergänzten Jugendliche die Taizé-Lieder. Elemente der Stille und das Symbol des Lichtes nahmen einen breiten Raum während der Liturgie ein. Das ökumenische Taizégebet beschloss zugleich auch die "5 nach 5"-Besinnungsreihe der Stadtpfarrei während der Tage des Höchstadter Weihnachtsmarktes.

Heuer ergriffen Frauen das Wort über die Bedeutung und Würde ihres Geschlechtes auf dem Weg zur Gleichberechtigung. Aus ganz unterschiedlichen Perspektiven beleuchteten sie die Stellung der Frau in Kirche, Staat und Gesellschaft. Politikerinnen wie Mechthild Weihaar-Glab (SPD) oder Sonja Koenigk (Die Grünen), die Ordensschwester Annette Schwindel, Pfarrgemeinderatsvorsitzende Karola dos Reis Goncvalves, Kindergartenleiterin Beate Gehr oder Pastoralreferentin Monika Urbasik stellten ihre Sicht zu diesem aktuellen Thema dar.

Im Rahmen der Krippenweg seröffnung dankte auch Bürgermeister Gerald Brehm (JL) für jedes Engagement von Frauen, ohne das auch das lokale gesellschaftliche Leben verkümmern würde. Besonders bedankte sich Gerald Brehm in diesem Zusammenhang bei seiner Frau und bei seiner Mutter, die im Altenheim lebt.

Zum Abschluss der Veranstaltungsreihe und der "Nacht der Lichter" setzte sich ein Zug zu jener Frau in Bewegung, die den Anlass für das Thema der diesjährigen "5nach5"-Reihe bildete.

Bei der Lourdesgrotte konnten die Gläubigen ihre Kerzen vor dem Bild der Gottesmutter Maria, der wohl bekanntesten Frau in der ökumenischen Christenheit abstellen. nr