Aufgrund der Beschränkungen durch die Corona-Pandemie trafen sich die Vertreter der Jugendfeuerwehren des Landkreises "nur" virtuell zur Delegiertenversammlung. Kreisjugendfeuerwehrwart Tino Schamberger ( Kreisbrandmeister , Wallenstadt) begrüßte insgesamt 71 Teilnehmer online.

Wie Kreisbrandrat Timm Vogler (Burkheim) den Jugendvertretern mitteilte, habe man im vergangenen Jahr coronabedingt zahlreiche Veranstaltungen absagen müssen. So seien unter anderem der Kreis- und der Bezirksjugendfeuerwehrtag abgesagt worden, ebenso die Prüfung für die Deutsche Jugendleistungsspange und Jubiläumsveranstaltungen zahlreicher Feuerwehren . Die weitere Entwicklung sei derzeit noch nicht absehbar.

Die Entwicklung der Jugendfeuerwehren im letzten Jahr zeigte Kreisjugendfeuerwehrwart Schamberger auf. Zum 31. Dezember seien von 57 gemeldeten Jugendfeuerwehren 45 als "aktiv" gemeldet worden. Der Mitgliederstand habe sich mit 327 Jugendlichen (Vorjahr: 326), davon 220 (218) Jungen und 107 (108) Mädchen , leicht positiv verändert. In der Summe seien trotz der Beschränkungen in den Jugendfeuerwehren des Kreises 593 Stunden für feuerwehrtechnische Ausbildung sowie 391 Stunden für allgemeine Jugendarbeit geleistet worden. Der Mehraufwand für die Jugendwarte habe 1718 Stunden betragen.

Noch vor dem ersten Lockdown hätten die Delegiertenversammlung am 24. Januar 2020 sowie die Fackelwanderung der Jugendfeuerwehren zum Kordigast am 8. Februar 2020 stattgefunden. Die Feuerwehr Burkheim habe die Versorgung der rund 80 Teilnehmer übernommen. Um den Beschränkungen Rechnung zu tragen, hätten sich die Jugendwarte am 4. Mai 2020 erstmals zu einer Online-Besprechung getroffen. Der Austausch habe seitdem überwiegend auf digitalen Kanälen stattgefunden. Die Abgabe der Jahresberichte in "digital begleiteter Form" habe sich im vergangenen Jahr bewährt, so dass man auch in diesem Jahr auf die kontaktlose Einreichung der Berichte der Jugendfeuerwehren zurückgreife.

Schamberger wies die Jugendwarte auf die Zuschussmöglichkeiten durch den Kreisjugendring Lichtenfels (KJR) hin. So könnten unter anderem Anschaffungen oder Übernachtungen durch den KJR gefördert werden. Außerdem stehe ein neuer Kleinbus zur Verfügung, der gegen geringes Entgelt für Tagesausflüge geliehen werden könne.

Als geplante Termine im laufenden Jahr nannte Tino Schamberger eine Informationsveranstaltung zum neuen Jahresbericht der Jugendfeuerwehr Bayern am 20. März, einen Grillabend der Jugendwarte und Jugendsprecher am 8. Mai in Roth sowie die traditionelle Fackelwanderung am 6. November in Schney sowie eine Tagesveranstaltung am 12. Juni.

Im Fachbereich "Wettbewerbe" sind für das laufende Jahr die Abnahme der Deutschen Jugendleistungsspange am 17. Juli in Altenkunstadt sowie der Kreisjugendfeuerwehrtag am 12. September in Lichtenfels zumindest geplant.

Dass die Finanzen der Jugendfeuerwehren des Landkreises in Ordnung sind, wurde dem Kassierer, Kreisbrandinspektor Siegfried Hammrich (Püchitz), durch die Kassenprüfer Michael Haas und Michael Oppel bescheinigt. Mangels Ausgaben habe man im vergangenen Jahr sogar einen leichten Überschuss erwirtschaften können. red